Hoppe + Kottwitz


HERRENALBER
KUNST

Alles Zufall...


SCHLIMME RUHE

Spazieren, Laufen, Wandern


Mayenberg oder Lichtentaler Allee...
 


Wochenende. Im Gegensatz zu den Nordländern scheint bei uns im Südwesten wieder einmal die Sonne. Dann hinauf in unsere Berge. Oder, oder...

Zum Beispiel ab Hotel Adrion den Jägerweg hinauf zum Mayenberg, Oberer Mayenbergweg, den bis nach hinten, mit herrlichsten Ausblicken, oberhalb der Aschenhütte drehen und zurück oder den Rennberg bis zum Bernstein und zurück. Da sind dann aber schon beide Strecken recht lang, mehr als 10 Km. Bitte die Strecken genau auf der Karte anschauen oder entsprechende Apps auf dem Handy haben.


Es gibt auch kleine Runden: Sie fahren bis zum ehemaligen Gaistaler Café Ruhestein, stellen dort...


...am Rand irgendwo ihr Auto ab, laufen dann rechts zum Höfle, wunderbar am fast gebirgigen Gaisbach entlang und hinauf,
durch das kleine Waldstück und dann noch vor den sich öffnenden Wiesen geht es links hoch zum Weg „Am Viehtrieb“. Hier können Sie entscheiden, rechts im Waldcafé Schaible ein wunderbares Stück Schwarzwälder oder auch gutbürgerlich vespern oder links den Buckelweg gleich wieder hinunter zum Anfang. Wer will kann noch in den Brunnenweg hinein, hinter dem letzten Haus, rechts ein kleiner Wanderpfad mit immer wieder bombastischer Sicht nach Herrenalb, am Gedenkstein für einen verunglückten Forstwirt vorbei und dann den Waldteufelweg hinunter - wieder zum Buckelweg.


Man kann aber auch in Zieflensberg in der Spechtschmiede einkehren, dann müssten Sie am Gaisbach einfach über die Wiesen hoch zum Forsthaus und den asphaltierten Weg an der Bushaltestelle hinunter. Dann sehen sie´s schon.

Immer ein Erlebnis ist die Mannenbachheide in Dobel. Schafe finden Sie dort nicht immer, aber himmlische Ruhe und tatsächlich ein bisschen das Gefühl von Loslassen und Natur pur. Einkehren kann man gut im Talblick Dobel oder auch bei Roy Kieferle im Wagnerstüble. Dort ist Reservierung unbedingt empfohlen. Auch wegen der Preise.

Loffenau bietet die Kleine Dorfrunde. Sehr gemütlich und nur 3 Kilometer. Dieses behagliche Dorf ist uns im Frühling meistens etwas voraus, öffnet sich klimatisch schon zum Oberrheintal.

   

Sie wollen ein Stück weg von hier? Auch gut. Der Merkur in Baden-Baden ist bei schönem Wetter oft überlaufen, bietet jedoch fantastische Weitblicke, ringsherum. Und wenn, dann fahren Sie hoch, aber auch wieder runter. Die Wanderwege nach oben oder unten sind nicht zu empfehlen. Zu hart, zu langweilig, zu sehr dauerhaft bergab.

Idealer ist dann womöglich ein kleiner Lichtentaler-Allee-Spaziergang ab Kloster Lichtenthal mit Klosterladen und Café. Bei letzterem aber unbedingt auf die Öffnungszeiten achten. Dienstag bis Sonntag von 11-17 Uhr. Von dort kann man die Lichtentaler Allee zweiseitig, links oder rechts, entlang schlendern. Man sieht viele Leute und wird gesehen, spaziert am Brenner´s vorbei und kann sogar, wer will, diesen Spaziergang mit einem Bildungs-Besuch im Burda-Museum krönen. Derzeit werden Werke von Gerhard Richter gezeigt. Oder Sie schlendern noch zum Leopoldsplatz, ein bisschen in der Fussgängerzone herum und dann langsam wieder zurück.


   

Einkehrmöglichkeiten noch und noch. Zum Beispiel in den Rotensoler Schwemmle-Ableger „Atlantic-ParkHotel“ mit herrlichem Parkcaféhausblick auf die Oos und all die anderen Spaziergänger. Oder Sie gehen über das Parkcafé-Brückle zur Kurpark Residenz Bellevue, um dort einen Kaffee zu trinken. Wenn es sonnig und schon wärmer sein sollte, werden Sie dort mit einer herrlichen Parkterrasse überrascht. Die Mutigsten und Betuchteren nehmen das Brückle zum Brenner´s. Auch dort werden Sie Ihren Kaffee trinken dürfen, möglicherweise müssen Sie aber auf dem Oos-Steg klingeln und um Einlass bitten. Schauen Sie vorher an sich hoch und runter. Ihre beste Hälfte hat ihr Kleines Schwarze an, schon mal gut - und Sie selbst? Ihr Portemonnaie und ihre gute Bankverbindung haben Sie sicherlich auch dabei.

Wenn´s dennoch regnen sollte oder die Füsse weh tun, laden Sie einfach mal Ihre Nachbarn ein. Die warten schon lange darauf. Irgendwas wird schon im Kühlschrank sein und eine Flasche Wein oder Sekt hat jeder zuhause. Sie wissen doch, so jung kommen wir alle nicht mehr zusammen.



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