Nachgedacht...


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CELENUS: NACH-GEDACHT...

Celenus hin, Celenus her. Es ist unser Dorf, unsere Stadt! Und es ist sehr zu bezweifeln, ob die Planer dieses Klinikverbundes ihre eigenen zwei Entwürfe für der Weisheit letzten Schluss halten. Wie kann man das erfahren? In dem man sich mit Ihnen gemeinsam an den Tisch setzt und zu deren auch eigene Vorstellungen entwickelt.

Aber keinesfalls so, indem man sogleich einen Bebauungsplan im vorauseilenden Gehorsam nach den Entwurfs-Wünschen „irgendwelcher“ Architekten erstellt oder anpasst  - und so auch schon wieder Bausünden (siehe 1! + 2!) von morgen genehmigt!

Damit übergäbe man diesen auch die Entscheidungshoheit über die eigene Stadtplanung. Auch nicht, in dem man die Öffentlichkeit, die Medien, die Bürger weitgehend heraushält bzw. nur das Notwendigste an vorgeschriebener(!) Veröffentlichung einhält und ansonsten alles Weitere in Geheimverhandlungen bespricht.

Einem Klinikverbund, der „Gesunde und zufriedene Zukunft“ als Unternehmens-Leitbild vor sich her trägt, würde mit dem jetzigen Entwurf – sollte dieser umgesetzt werden - von Anfang an...
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...ein krasser Widerspruch ein Leben lang begleiten. Celenus-Philosophie: "Genauso individuell und liebevoll, wie jeder einzelne Mensch ist, sind wir für Sie da. Genau das entspricht unserer Philosophie." Doch hoffentlich nicht erst, wenn man krank ist...

Gegen allen vernünftigen Bürgerwillen ins "Herrenalber Herz" mir nichts dir nichts einen kasernenähnlichen Klotz bzw. Monsterbau (Kommentar Frank Meyer) hinstellen – das kann nicht wahr sein, das darf nicht sein und muss auch nicht.


Das wäre nicht nur ein miserabler Neubau-Start, sondern auch eine lebenslänglicher misslicher Begleit-Ton mit der diese Klinik leben müsste. Aber vor allen Dingen auch wir. Wir Bürger.


Die hiesigen Verantwortlichen in Verwaltung und Gemeinderat haben nach der jämmerlichen Badeparadies-Pleite vor erst drei, vier Jahren ihr Empfindungsvermögen - als man völlig Fremden in schlechtsitzenden Anzügen mit vorgelegten aber erbärmlich gefälschten Millionen-Scheck wie dem Flötenspieler von Hameln treudoof hinterher lief - nicht erweitert. Heute wie damals fehlt jegliche konstruktive, eigen-willige Begleitung, jede normale Kontroll-Instanz im Auftrag der Stadt Herrenalb.

Düsteres Mittelmass im Rathaus wie im Gemeinderat scheint diesmal von Herren in diesmal guten Anzügen dermassen beeindruckt, dass schon durch deren blosses Erscheinen das Herz in die Hose und das mögliche Nachdenken in dem dafür eigentlich vorgesehenen Apparat ins Abseits zu rutschen scheint.

Wo bleibt in diesem Falle auch die bekannte rathausinterne Sanierungs-Empörung über Stadtplaner, die eben städtisch statt landschaftsbezogen planen? Laut-loser Protest in der geschlossenen Hand?

Dem Autor dieser Zeilen möge wegen der klaren Wortwahl Nachsicht angediehen sein – die drastischen Erfahrungen der letzten Jahre hatten es in sich.

Hinzu kommt, dass die allseits vermehrt anzutreffende Bürgerbeteiligung in Herrenalb von den hiesigen Verantwortlichen entweder zu reinen Lippenbekenntnisse verkommen (siehe Stellungnahme Landkreiswechsel!) oder sogar mit Füssen getreten werden. Und noch schlimmer: Noch nicht einmal jeder Gemeinderat scheint dem Gesetz nach ausreichend und richtig informiert, sondern wird bewusst von einigen wenigen um Bürgermeister Mai ebenfalls hinters Licht geführt.

Das betrifft inbesondere die nun schon jahrelang andauernde Hinhalte-Taktik um die Therme, die betriebswirtschaftlich wegen der hohen Millionen-Defizite – sogar nach persönlicher Bürgermeister-Aussage – längst schon hätte geschlossen werden müssen.

Damit wären wir bei der Celenus-Planung – denn wenn kein ernstzunehmender Mitbürger noch an einen möglichen Fortbestand dieser in die Jahre gekommenen, inzwischen sogar auf dem gesamten mitteleuropäischen Markt wie Sauerbier sinn- und ergebnislos angebotenen Therme glaubt, muss auch nicht mir ihr weiter geplant werden.

Das heisst im Klartext: Das sogenannte Filet-Stück (Romanier, ehem. Feuerwehrbaracken etc.) liesse sich – wenn gewünscht und gewollt - nach Norden, aber westseits der Schweizer-Wiese-Strasse, einfügungsgemäss und sinnvoll erweitern. Dabei könnte sogar der Kraftwerks-Kanal überbaut werden, dem schon vom Namen her kein lebendiger Fisch mehr entfliesst.

Kein Geringerer als der leider verstorbene Hans Ruland gab der Stadt zu den vielen noch erhaltenen, das Stadtbild Herrenalbs prägenden Bäderstil-Villen einen neuen hinzu: Die sogenannten Ruland-Stadtvillen, die sich vom Kurpark bis zu der komplexen und unschönen Klinik selbst hinauf ziehen. Aus beidem zu lernen, heisst Zukunft gestalten.

In diesem Stadtvillen-Stil (Plan + Foto) - drei, vier, fünf nebeneinander - verbunden durch gläserne Mittelbrücken (Verbindungsgänge) - liesse sich zum Beispiel eine gelungene neue Celenus-Klinik vorstellen. Ansprechend, sich einfügend, nicht dominierend, angenommen: "Gesunde und zufriedene Zukunft für alle!"