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Sind wir wer oder was?

DER LANGE WEG.

Da auch in der letzten Gemeinderatssitzung (vom 21.9.16), trotz mehrfacher Ankündigung – „Vor der Sommerpause!“ „Nach der Sommerpause!“ „Auf jeden Fall im September!“ – kein Ergebnis des Lenkungskreises "Konzeption Bäderbetriebe" vorgelegt wurde, wissen wir, wo der Staub der Kurstadt Herrenalb anfängt: In den Köpfen derjenigen, die nicht in der Lage sind, ein modernes Stadt-Porträt mit offener und transparenter Kommunikation zu gestalten.

Da wird es den Landrat noch einiges an Mühen kosten, die erhoffte Entwicklung „weg vom alten Kurstadt-Image hin zur modernen Tourismusstadt“ zu erleben.

Wenn ein Unternehmen nicht in die Spur kommt, stimmt der In- oder Output nicht. Erfolgreiche (Waren)-Angebote erfordern ein modernes Produktionsmanagement. Wenn sich schon der Produktionsstandort selbst...
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...nicht verändern lässt, wäre es nur selbstverständlich, nach neuen Managern zu suchen, um endlich erfolgversprechende Wege gehen zu können. Die vorhandenen "Dirigenten" üben ausschliesslich altes Liedgut, sind von gestern, sollten schlichtweg abtreten. Sie können es nicht. Da hilft auch ein Warmlaufen im Hintergrund nichts, wenn immer wieder nur die alten Produktionspläne im Kopf herum spuken.


Verstaubtes Image abschütteln. Das geschieht nicht durch die blosse Aneinanderreihung dieser drei Worte. Auch nicht durch das Delegieren aller möglichen Entscheidungen in nachgeordnete Ebenen wie es seit langem im Rathaus Herrenalb die Praxis geworden ist. Ein hochdotierter politischer Rathaus-Chef "nötigt" dauerhaft Mitarbeiter der mittleren Verwaltungsebene zu Entscheidungen, die er selbst nicht treffen will.

Bei aller Differenz im Landkreisdenken könnte der Landrat Riegger als Vorbild dienen, der sich nicht zu schade ist, mit hohem persönlichen Engagement selbst in den Vordergrund zu treten. Sowohl er wie auch - als weiteres Beispiel - der Bürgermeister von Bad Wildbad nutzen eine moderne und dabei nah- und fassbare Kommunikation.

Ein Image besteht aus der Gesamtheit von Gedanken, Gefühlen und Einschätzungen. Informationen speichern sich im Gedächtnis des Beobachters und hinterlassen dort Spuren. Als jederzeit freie Erinnerung bzw. Wiedererkennungsleistung.

Im Falle des Lenkungskreises „Konzeption Bäderbetriebe“ erleben wir gerade eine Fortsetzung des bekannt imageschädigenden Verhaltens á la „versunkenes“ Badeparadies. Hinterzimmer-Politik und Hochstapelei. Mit ständig sich hinziehenden „Werbe“-Botschaften: Man wird, man will, man hofft! In der Darbietungshäufigkeit hinterlässt dies beim Zuschauer eine einzige Gedächtniswirkung: „Die können es nicht!“ Über die Stadtgrenzen hinaus: „Diese Stadt kann es nicht!“ Die Stadt ist Bad Herrenalb. So verliert eine Stadt dauerhaft an Ansehen. Bei jung und alt. Wer lebt schon gern in Buxtehude.