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Eine NÖ-Sitzung jagt die andere oder besser ein geheimes Gemeinderatstreffen bei Butter und Brezeln das andere.


Letztere hat den Vorteil, sich eigentlich nicht getroffen zu haben, keine kommunalaufsichtige Warnung mehr zu kassieren und auf die Gemeindeordnung (§ 35 GO) und den Bürgern zu husten. Hoffentlich wird dabei nicht ganz vergessen, dass Beschlüsse immer noch innerhalb einer legalen Gemeinderatssitzung zu fassen sind. Wir sind gespannt, von welchen Gemeinderäten man dazu noch öffentliches Rückgrat erwarten darf.

Da begibt sich ein Landrat mit Elan und Entschlossenheit auf Landkreis-Werbe-Tour, da tritt ein Landtagsabgeordneter auf einem öffentlichen Platz für sein Handeln und Denken um Herrenalb und den Landkreis ein – und in Herrenalb selbst...

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...wird weiterhin Kleinbürger-Bauerntheater gespielt und sogar nahestehende Journalisten dazu verführt, aus angekündigten öffentlichen Gemeinderatssitzungen von heute auf morgen eine einfache Technische zu machen. Man täuscht und trickst wie gehabt. Der Bürger, der Souverän bleibt weiterhin aussen vor. Man ist ja unter sich - und hat aus der Heimlichtuerei des folgenschweren Badeparadies-Fiaskos nichts dazu gelernt.

Der Lenkungskreis gebar also - wie gehabt - im Geheimen.


Wer kriegt den Thermen-Zuschlag? Aufgrund unserer Informationen sieht es folgendermassen aus: Bei etlichen Gemeinderäten überwiegen persönliche Interessen so deutlich, dass ein Thermen-Exit und öffentliche Beratungen unvorstellbar bleiben. Da greift man dann auch zum letzten Strohhalm und auf (weitere) Kosten der Stadt. Dazu bietet sich ein ganz besonderer Interessent an. Der möchte die Siebentäler Therme auf 30 Jahre pachten, mit Übernahme der laufenden Unterhaltung und einer Anschubfinanzierung von 9 bis 10 Millionen Euro – beides von der Stadt.

Ein anderer Interessent ist angeblich ein ehemaliger Bürgermeister einer Sonneninsel, der vom Adenauerpark bis zum Oldtimer-Museum schon einiges umgesetzt hätte, wenn… der dortige Gemeinderat nicht so selbstbewusst gewesen und mancher Idee in der Praxis nicht die finanzielle Basis davon gelaufen wäre. Das Oldtimer-Museum erhielt später einen anderen fiktiven Standort.

Bei den Gemeinderäten und Nichtgemeinderäten scheinen aber auch zwei andere, interessantere Interessenten „im Gespräch“. Interspa und Kannewischer.


Hier sollte man hoffen, dass es zumindest bei letzterem keine Namensverwechselung gibt. Geschäftsführer der CARASANA Bäderbetriebe GmbH ist ein Jürgen Kannewischer. Zu dieser gehören u.a. die Caracalla Therme und das Friedrichsbad in Baden-Baden. Keine derartigen Unternehmungen werden dem Vernehmen nach so rentabel geführt wie diese beiden Bäder. Die Geschäftsfelder von Interspa aus Stuttgart liegen in der Konzeption, der Realisierung und den Betrieb von Kur- und Freizeitbädern – und der Beratung von Kommunen.

Butter und Brezeln haben es also auch in sich. Viel unerfreulicher die fast einhellige Gemeinderats-Beurteilung, aufgrund der immensen Schuldenlage den grossen Rest der Schweizer Wiese als Bauland verkaufen zu „müssen“. Interesse an einem Teil bekundet die Herrenalber Celenus-Klinik.

Bürgermeister wie auch die Mehrheit der Gemeinderäte verschulden die Stadt dilettantisch ins Unermessliche, um am Ende mit unschuldigen Gesicht zu behaupten, nun müsse man auch noch das letzte Hemd verscherbeln. Nicht das eigene natürlich… Die nächste Öffentliche Gemeinderatssitzung findet lt. Sitzungskalender am 21.September statt.