Nachgedacht...


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Der Film des Jahres!


Tourismus anderswo

NICHT IN HERRENALB

Der Wolf und...


SEINE NAHRUNG

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GEHT DOCH!

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DAS AUS MIT DER SPD?

Wolfgang Herles


EHRLICHE ANSAGE

Der Vertrag


70 PROZENT SPD

Spinat und...

CHIASAMEN

STREIT- ODER SUB-KULTUR

WIEDER NICHTS GELERNT?

Es ist nicht so sehr die Art wie wir in Herrenalb - wenn überhaupt - diskutieren. Natürlich kann – wer will – an allen möglichen Formen Anstoss nehmen. Als Veganer schon den Wortlaut in dem Lied „Fuchs, du hast die Ganz gestohlen!“ als nicht mehr zeitgemäss empfinden oder als übereifriger Weltbürger den „Negerkönig“ in Lindgrens Kinderbuch als anstössig. Versuchte Worte zum Verstehen-wollen sind jedoch immer richtig.

Am Anfang steht der Wunsch zur Sprache - um überhaupt zum Diskutant zu werden. Dazu die Neugier auf das Denken anderer im Austausch mit eigener Empfindung. Wenn beides denn gegeben ist.

Danach erst beginnt das, was man landläufig als gute und notwendige Streitkultur beschreibt. Der Weg ist weit, hin und wieder widersprüchlich, uneben und wird nicht selten von allwissenden Wegelagerern besetzt gehalten, welche anderen das Wort schon im Munde verkümmern lassen bevor es dort das Licht der Welt erblickt.

„Wer nicht streitet, will nichts vom Leben. Und wer ständig...

SEHNSUCHT GEBORGENHEIT?

MEIN BAUM - DER WALD...

Würden wir Herrenalber Kinder fragen, was unsere Stadt auszeichnet, kämen diese sicherlich  auf´s Naheliegende. Man könnte auch schauen, was Bürger vergleichbarer „Kurorte“ empfinden, bei denen womöglich ebenfalls schon vor Jahrzehnten der Dornröschen-Schlaf einsetzte. Nur - die meisten sind wach geworden. Wir könnten dabei durchaus auch im Landkreis Calw verbleiben und dort nach Vorbildern suchen, in Bad Wildbad zum Beispiel.

Grosse Gemeinsamkeit ist die Tal- und Berglandschaft, die schadstoffarme Luft. Dafür steht insbesondere der Wald, und ganz besonders der in Herrenalb dank Naturgewalt und Forst-Weitsicht sich ausbreitende echte Schwarzwald-Mischwald. So wie er früher einmal war. Mischwald.

Die unbestrittene, nur in den Ursachen strittige Erd-Erwärmung macht unseren Nadelwäldern den Garaus, den flachwurzelnden Fichten allemal. Bannwälder, Naturschutzgebiete, Nationalparks sind unsere Sauerstoffspender von heute und erst recht von morgen. Im Nationalpark Müritz ist inzwischen die Buche wieder die Herrin des Landes und drängt bis an die Seen vor.

Wirtschaftswald oder „Wald in natürlicher Entwicklung“? Diese eigentlich längst beantwortete Frage beschäftigte hier im Nordschwarzwald, auch in Herrenalb, vor einigen Jahren noch viele. Artenvielfalt im Wald braucht Mannigfaltigkeit um sich herum. Die von einigen immer  noch empfundene „Unordnungen“ im Wald sind Chancen. Was das eine vernichtet...

SCHEIN ODER SEIN.

SIE WERDEN ES VIELLEICHT WISSEN...

Ein solches Unterfangen wie die Kleine Gartenschau in Herrenalb bindet Kräfte. Je nach Vermögen. Bei Mitarbeitern, die ausschliesslich dafür zugange sind – notwendigerweise die gesamte Energie. Kompliment von unserer Seite für diesen Einsatz von vielen.

Wir freuen uns auch auf die eine oder andere Veranstaltung mit oder ohne Bürgerbeteiligung, auf die eine oder andere Lesung, werden den Wurzelradlern bewundernd zuschauen, dem neuen freien Lauf der Alb hinterher sinnieren und einiges anderes mehr.

Erfolg hängt immer ab von der Idee und ihrer entsprechenden Umsetzung in Dauer, Grösse und Wirkung.

Wer wünscht unserer Stadt Herrenalb bei dieser Gartenschau mit ihrer in der Sache liegenden Vergänglichkeit keinen Erfolg? Auch die Mitbürger, welche kritisch oder sogar dagegen waren. Auch ich. Gründe auf beiden Seiten schien es genügend zu geben. Mitten im Schwarzwald in einer Kultur- und äusserst reizvollen Naturlandschaft zu leben - das ergibt bereits aus sich heraus manchen Gästen und Einwohnern, auch mir, das Gefühl der Bevorzugung. Von der finanziellen Nichthabenseite -- als Kommune…

STERBEN - SOZIALES KONSTRUKT?

WO FINDEN SICH GRENZEN?


1. Grenzen und Entgrenzung in Politik und Wissenschaft

Als mich Ladislaus Ludescher im Mai 2016 darum bat, zur Interdisziplinären Vortragsreihe Grenzüberschreitungen und Wendepunkte im Wintersemester einen Beitrag aus meinem Fachgebiet, der Medizinethik, beizusteuern, war ich gerade mit den Korrekturfahnen eines neuen Buches beschäftigt, das vor wenigen Wochen unter dem Titel „Normative Entgrenzung. Themen und Dilemmata der Medizin- und Bioethik in Deutschland“ erschienen ist.1 Ich betrachte es daher als eine glückliche Fügung, dass ich Ihnen heute über normative Konstruktions- und Entgrenzungsprozesse im Zusammenhang mit dem Hirntodkonzept und der Transplantationsmedizin aus der – natürlich individuellen und keineswegs dogmatisch unbestreitbaren – Perspektive eines Medizinethikers berichten darf.

Spätestens seit dem Herbst 2015 beschäftigt uns gerade in Deutschland das Thema Grenzen und deren politisch forcierte Öffnung...

LIEBE KANZLERIN,

LIEBER AUSSENMINISTER !

Angst, nein, die empfinde ich nicht. Da geht es mir wie Stefan Kuzmany, der in Berlin lebt und trotz dieses Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz nichts dergleichen spürt. Man ist nicht selbst betroffen, nicht direkt und so. Und wie er, frage ich mich auch, ob das normal ist. Wie er finde ich es schlimm, dass zwölf Menschen sterben mussten, einfach sinnlos – und etliche andere um ihre Gesundheit ringen müssen. Aber jedes Geschehen nimmt mit der Entfernung ab, wird oder bleibt abstrakt.


Müsste man andererseits nicht ab sofort vor jedem Weihnachtsmarkt halt machen, jede grössere Menschenmenge, jeden Einkauf in überfüllten Passagen meiden? Sollte man nicht schon zitternd die Wohnungstür abschliessen, ahnend, vielleicht nie mehr wieder zu kommen?

Ich spüre Zorn. Auf diese Attentäter...

DIE POTENZ DER IMPOTENZ

Die Linie.

Kein noch so fehlendes Wir-Gefühl und auch nicht der Mehrheits-Bürgerentscheid werden die anstehende Kleine Gartenschau überschatten. Es sind die dunklen Gespenster der Vergangenheit. Das perfekte Verlassen der Gegenwart. Schatten mit überregionaler Auswirkung. Lang und länger. Unveränderbar. Hirn-Trümmer aus vergangenen Zeiten. Wie in Stein gehauen. Das Ende der Zukunft von vorvorgestern… Die Therme. The Lost Place of Herrenalb...


Ein in die Jahre gekommenes Beton-Werk mit einer Inneneinrichtung nahe den 70ziger Jahren, umgeben von fast 1000 morastigen Parkplätzen und so Gott es einrichtet, mit Hoffnung auf 121 Tage Blechlawinen-Füllung. Einen Schritt weiter...

Kalkulation "Wir-Gefühl"

DIE NUTZEN-RECHNUNG


„Im Rausche des `Wir´ kann man sich wohlig warm einkuscheln…“


Wir-Gefühl – das flauschige Nest, die familiäre oder liebevolle Wärme-Decke - echtes Wir-Lebensgefühl. Wo es stattfindet - und wenn es stattfindet.

Zusammengehörigkeitsgefühl. Es ist da oder tritt ein. Unaufgefordert. Dort wo Menschen miteinander können. Sich aufeinander ein- und verlassen. Nach Förster Wohlleben kennen und können es u.a. sogar die Buchen. Hochgewachsene Mutter- und Vater-Stämme verteilen dort...

RÜCKBLICK NACH VORN ...

Wikipedia verweist trocken auf die Beziehung zwischen Mensch und Raum. Man sei dort beheimatet, wo man hineingeboren wurde und die ersten Sozialisationserlebnisse stattfanden.
Sicher scheint zu sein, der Begriff "Heimat" erlebe gerade eine Renaissance. 88 Prozent der Bundesbürger stuften ihn lt. einer Umfrage als "wichtig" oder "sehr wichtig" ein,

Viele Menschen finden sogar mehrere Heimaten. Sieht man auf die Völkerwanderungen des letzten und diesen Jahrhunderts, dann wird es auch eine nächste und die vielleicht dann richtige geben.

Stefan Kuzmany erklärte es einmal so: „Sein, wer man sein will, Gleichgesinnte finden, sich am richtigen Platz fühlen: Das kann man überall auf der Welt. In Berlin, in der bayerischen Provinz oder auch in Buenos Aires. Denn Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl.“

RÜCKBLICK NACH GESTERN...

In einer englischen Grafschaft wurden sie Spriggan genannt, im Volksglauben Fabelwesen, die an allem möglichen Schuld waren. Einer russischen Legende nach konnten sie aber den Menschen magische Fähigkeiten verleihen. Wie war das nun hier in Herrenalb?

Die Älteren erlebten ihn noch. Sicherlich eine völlig andere Zeit. Aber allemal echter als die heutige mit „Stadtvertretern und Touristikern“, die noch nicht einmal wissen wie eine Tanne oder nasses Gras riecht, die nie in den vielen Tälern oder auf den Höhen unserer einmaligen Landschaft zu sehen sind. Die noch nicht einmal ahnen, was Herrenalb wirklich ausmacht und was sich aus dieser Unerschöpflichkeit gerade heutzutage in dieser Suche nach neuer Besinnlichkeit damit anfangen liesse.

Der frühere Plotzsägmüller Friedrich Kübler kannte ihn ...

Plädoyer

für das Grundeinkommen!

Wer bemerkt nicht die fast schon überhandnehmende Wichtigkeits-betonung der Ehrenamtlichkeit? Wer es noch nicht ist, kann es werden. Es gibt keine Neujahrsansprache ohne Lob für Ehrenamtliche. „Hohe“ Politiker posieren neben „Tafel“-Einrichtungen, es hagelt Ehrenamtsnadeln, Ehrenamtskarten und –nachweise.

Sogar Kliniken setzen neuerdings statt auf eigenen kostenintensiven Fullservice auf „Grüne Engel“– die nichts kosten. Kommt da nicht, mindestens teilweise schon Missbrauch ins Spiel?

Richtig ist, es gibt diese gute abendländische Tradition mit einem eigenen individuellen Beitrag...