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Wer von Aufbruch redet, der sollte nicht im Ungefähren bleiben und erst recht nicht nur auf irgendwelche freiwilligen Bürger-Initiativen von irgendwelchen noch zu gründenden Gründen setzen, sondern qua amt selbst Butter bei die Fische tun. Die Zukunft beginnt - wie immer - schon morgen.

Aufbruchstimmung? Aufbrechen das eine - die Stimmung das andere. Dieses Schlagwort wird schon wieder wie ein Nebelschleier in Herrenalb verbreitet. Wo hatte denn jemals die Gemütsstimmung eines Weihnachtsfestes bis über Ostern angehalten? Und wer kann sich den Chef eines Unternehmens vorstellen, der seiner Belegschaft den Vorwurf macht keine neuen Produktions-Pläne in der Schublade zu haben?

Wer so ruft, hat keine eigenen Ideen, keine Vision über den Tag hinaus. Früh genug wurde von etlichen Bürgern auf eine nicht von allein sich einstellende Nachhaltigkeit einer Gartenschau hingewiesen – zumal von dieser Gartenschau nichts wirklich Neues bleiben wird - weil nichts...
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...Neues an Attraktion entstanden ist! Minister Wolf sprach hier vor Ort nicht umsonst von notwendigen (Dauer-)Destinationen, also bleibenden attraktiven Innovationen.


Wir schlagen drei Ideen vor, die keine fremden unbekannten Investoren benötigen, sondern nur einfaches eigenes Tun.

Vorschlag 1: Dieser schliesst sich an das Angebot des Verkehrsministeriums in Sachen Radwege an. Antrag auf Teilnahme an einer Machbarkeitsstudie zwecks Radschnellweg für Pendler, Gäste etc. zwischen Herrenalb – Ettlingen – Karlsruhe.

Die vorhandenen zwei Rad-Wege rechts und links (Graf-Rhena-Weg) der Albtalstrecke sind teils nur geschottert, teils dunkel, schlecht ausgeschildert, zwischendurch unterbrochen. Eine entsprechend ausgebaute Radschnellverbindung wäre attraktiver, sicherer und schneller — und Werbung frei Haus! Der Graf-Rhena-Weg böte sich vorrangig auch wegen der "Mitnahme" von Frauenalb und vieler Ausruheplätze an, müsste aber auch deutlicher an die Stadt angebunden werden.

Verbindungen schaffen Beziehungen – man muss sie allerdings anbieten. Radfahren ist in. E-Bikes und Pedelecs sind im Kommen. Sowohl als Beförderungsmittel zur Arbeit wie auch in der Freizeit. Morgens mit dem Rad zum Job nach Ettlingen…. – abends mit Bahn + Rad zurück. Oder will Herrenalb diese „Verbindlichkeiten“ im kommenden Fahrradland Baden-Württemberg auch wieder verschlafen?

Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein möchte einen Radschnellweg von Karlsruhe nach Bühl, der Landkreis Tübingen gleich sechs, nach Pliezhaussen, Reutlingen, Hechingen, Horb, Herrenberg und Mössingen. Dreissig Kilometer der längste nach Hechingen, so wie von Herrenalb nach Karlsruhe. Dort begreift man die rasante Verbreitung von Pedelecs und E-Bikes.

Unter den 29 Antragstellern für Radschnellverbindungen, zu denen das Verkehrsministerium als Förderung 1,2 Mio für Machbarkeitsstudien zur Verfügung stellt, für den Bau BW 3 Mio und vom Bund jährlich 25 Mio bereit stehen, befindet sich leider niemand aus dem Landkreis Calw.

Für die Karlsruher Region ist Herrenalb, das wissen mittlerweile fast alle, das Ausflugsgebiet par excellence. Die Albtal-Strecke ist zudem auch eine wichtige Pendlerachse.

Vorschlag 2: Die zweite Idee basiert auf die schon teillweise umgesetzte der Pfadfinder mit deren Baumhütten – und auch auf der positiven Äusserung der Stadtkämmerin zu dieser Attraktion. Hier bietet sich u.a. der Quellenerlebnispfad an, der im Zusammenhang mit diesen – an und über der Alb – dann zu einem echten Neu-Erlebnis verlocken dürfte. (1, 2, 3, 4).

Hierbei könnte man sich dem schon vorhandenen Antrag auf Förderung durch den Naturpark etc. anschliessen.

Für Kinder sowieso spannend, für Rucksackwanderer ein willkommenes "Haus" mitten im Wald oder auf der Wiese. Vielleicht in Verbindung mit anderen Kommunen sogar ein neuer Weg der Stille, des Pilgerns oder einfach nur des Wanderns von einem Ort zum anderen.

Vorschlag 3: Und die dritte Idee ginge gleich direkt an den CDU-Landtagsabgeordneten Blenke. Landkreisgrenzen, so hörten wir auch von ihm, stellten heute keine Grenzen mehr dar. Wie wäre es also, wenn „unser“ Herr Blenke mal mit echter Aufbruchstimmung gen Karlsruhe reist – um dort für den Herrenalber Standort zu werben? Herr Mai könnte ihm mit Hilfe "seiner" Verwaltung einiges an Marschverpflegung plus Firmen- und Instituts-Adressen mit auf dem Weg geben.

Vielleicht würde Herrn Blenke dabei auch die im Karlsruher Raum vernetzte Staatssekretärin Katrin Schütz vom Wirtschaftsministerium „gerne zur Hand“ gehen - zumal diese noch Wurzeln in Herrenalb hat.


Wenn „irgendwann“ das Rathaus ins Gartenhaus umzieht, werden viele Räumlichkeiten frei oder umgekehrt - die jetzt noch „Gartenhaus“ genannte bisherige Grundschule selbst. Versehen mit schnellem Internet (Rathaus hat diese unserer Information nach dank Sparkasse!) könnten Start-ups - zwei, drei Jahre mietfrei - angeworben werben (1, 2, 3).

Freies Denken ein einziges Mal. Von nichts kommt nichts.