Nachgedacht...


BIS NACH STUTTGART

Bergwacht: Vielen Dank!

Der Film des Jahres!


Tourismus anderswo

NICHT IN HERRENALB

Der Wolf und...


SEINE NAHRUNG

Diesel-Nachrüstung


GEHT DOCH!

Lobby-Register


DAS AUS MIT DER SPD?

Wolfgang Herles


EHRLICHE ANSAGE

Der Vertrag


70 PROZENT SPD

Spinat und...

CHIASAMEN

FLÜCHTLING "BITCOIN"

DAS UNBEKANNTE "KRYPTO"-WESEN

Unser Grundgesetz garantiert die Meinungsvielfalt. Denken ist also erlaubt. Auch Pflicht?

Analogien zwischen der digitalen Währung "Bitcoin" und Flüchtlingen sind nur rein zufällig? Ähnlichkeiten nicht vorhanden? Die Systematik ähnelt sich. Wie andere Systemrelevanzen auch. Es lohnt sich also, diese zu durchdringen und nicht wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen.

Yves Mersch von der Europäischen Zentralbank......

MORGEN IST ALLES VORBEI!

VON NICHTS KOMMT NICHTS...
 
Wer von Aufbruch redet, der sollte nicht im Ungefähren bleiben und erst recht nicht nur auf irgendwelche freiwilligen Bürger-Initiativen von irgendwelchen noch zu gründenden Gründen setzen, sondern qua amt selbst Butter bei die Fische tun. Die Zukunft beginnt - wie immer - schon morgen.

Aufbruchstimmung? Aufbrechen das eine - die Stimmung das andere. Dieses Schlagwort wird schon wieder wie ein Nebelschleier in Herrenalb verbreitet. Wo hatte denn jemals die Gemütsstimmung eines Weihnachtsfestes bis über Ostern angehalten? Und wer kann sich den Chef eines Unternehmens vorstellen, der seiner Belegschaft den Vorwurf macht keine neuen Produktions-Pläne in der Schublade zu haben?

Wer so ruft, hat keine eigenen Ideen, keine Vision über den Tag hinaus. Früh genug wurde von etlichen Bürgern auf eine nicht von allein sich einstellende Nachhaltigkeit einer Gartenschau hingewiesen – zumal von dieser Gartenschau nichts wirklich Neues bleiben wird - weil nichts...

KOMMUNE MIT ZUKUNFT?

"OPEN GOVERNMENT"
„Die Kommune der Zukunft lässt die Bürger mitreden!“, so ein aufschlussreicher Artikel im Staatsanzeiger vom 2.6.17. Durch Open Government sollen Bürger stärker in das Handeln der Verwaltung einbezogen werden. Die kleinere Stadt Tiengen mit 4500 Einwohnern ist für dieses bundesweite Pilotprojekt mitausgewählt worden.

Die schwarz-rote Bundesregierung, speziell das Bundesinnenministerium, sieht drei Säulen, auf denen eine bessere und bürgernahe Verwaltungskultur gedeihen soll: 
 
1. Bessere Information der Bürger durch die Verwaltungen.
2. Harmonische
Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.
3.
Bürger sollen mehr mitentscheiden.
 
Als besonders hilfreich sieht man hierbei digitale Angebote wie etwa Online-Plattformen. Grossstädte setzen längst auf solchen Offerten, und immer mehr kleinere Städte und Gemeinden machen sich auf den Weg.

Nicht so in Herrenalb. Eine neue Kurpromenade macht noch lange keinen Sommer, sondern muss mit dauerhaften Bürger-Lebendigkeit erfüllt werden. Obwohl von zwei Kämmerei-Fachleuten „geführt“, praktiziert man in Herrenalb immer noch die unmoderne und unübersichtliche Kameralistik-Haushaltsführung. Warum wohl?

Mit realen Investoren wie Theurer, Koeman, Förderkreis und EVS...

MACHT UND OHNMACHT

Schaut auf diese Stadt!

Wenn der Landtag Baden-Württembergs in absehbarer Zeit den mit einem Bürgerentscheid gewählten Wechselwunsch der Stadt Bad Herrenalb vom Landkreis Calw in den Landkreis Karlsruhe ablehnen wird, erleben die Einwohner dieser Stadt die Vergangenheit noch einmal. Die Kreisreform 1973 im Duplikat. Diesmal allerdings in aller Öffentlichkeit. Oder besser: Vor aller Öffentlichkeit.

Wurde die natürliche Verbundenheit Herrenalbs mit dem Albtal und mit den darin liegenden Gemeinden damals verschwiegen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit von Gemeinde- und Kreisfürsten verhindert, erleben wir diesmal eine Wiederauflage – nur sichtbarer.

Damals wie heute scheint es einzig und allein um den Erhalt eines Landkreises zu gehen, der vielleicht gerade deshalb nicht zum letzten Mal zur Diskussion stehen wird. Aufrichtigkeit und „Wir schaffen das - auch ohne!“ sieht anders aus. Aber damals wie heute hängt man sich...
NACH DER WAHL

Wo leben wir? David gegen Goliath?
   

Würde man ein Wahlforschungs-Institut mit der Analyse von Wahlen in Stadt und Land beauftragen, kämen einige Selbstverständlichkeiten zu tage, über die manche in Herrenalb, im Kreis und anderswo als Verlierer jetzt gerade nicht hinweg kommen.
 
Eine entsprechende Wahluntersuchung aller Wahlen würde, das ist an den Fingern abzuzählen und zeigt die Wirklichkeit regelmässig, immer Wahl-Verlierer in allen Farben aufzeigen. Es ist nur noch keiner auf die Idee gekommen, zum Beispiel die Bürger einiger Städte oder Gemeinden in den neuen Bundesländern, in denen die Linke die Mehrheit errang – und das ist nicht wenig der Fall – gleich zu Kommunisten zu erklären. Oder doch? Ja sicher, wir alle erlebten auch das.
 
Wer erinnert sich nicht an bestimmte Aussagen...

DER WIDERSCHEIN
Verlorene Gedanken?

Die Angst vor der eigenen Courage ist jedem vertraut. Doch mangelnde Reflexion über dieses Dilemma führt zu jenem Verlust an persönlichem Selbst, den wir zur Zeit fast überall erleben. Immer mehr Menschen wenden sich deshalb auch von den etablierten Parteien ab, weil eine wachsende Anzahl dieser Politiker zu viel Angst vor dem eigenen Mut hat.

Was heisst überhaupt Zivilcourage? Courage, französisch Mut, verband sich in Frankreich im frühen 19. Jahrhundert mit Civis, lateinisch Bürger zu courage civil, dem Mut des einzelnen Bürgers, also kurz Bürgermut. Gegenwärtig folgen wir meist der Definition des Journalisten Martin Knobbe: „Heute wird unter Zivilcourage ein mutiges Verhalten verstanden, mit dem sich jemand – ohne Rücksicht auf eventuelle Nachteile – für Werte einsetzt, von denen er überzeugt ist...

"Politik in der Demokratie lebt von Kompromissen und von Mehrheiten. Dies bedeutet allerdings nicht...



Die Aufgaben einer Kommune teilen sich in
 
1. Pflichtaufgaben
Gemeindewahlen, Abwasserbeseitigung, Versorgungseinrichtungen, Verkehrseinrichtungen, Soziale Angelegenheiten, Feuerwehr, Allgemeinbildende Schulen, Bauleitplanung
 
2. Weisungsaufgaben
Parlamentswahlen, Angelegenheiten der Ortspolizei, Meldewesen, Standesamtswesen, Gewerberecht und Gaststättenrecht
 
3.  Freiwillige Aufgaben
Kulturelle Angelegenheiten (z. B. Bücherei, Museum, Theater, Volkshochschule), Betrieb eines Schwimmbades, einer Sportanlage, Einrichtung und Pflege von Grünanlagen

Dies in der Reihenfolge, obwohl für den unbedarften Herrenalber Bürger bislang der Eindruck entsteht, es sei in Herrenalb genau umgekehrt – und dafür käme man mit der Erfüllung von Pflichtaufgaben finanziell...

DIE ABNICKER

ES WIRD SCHON WERDEN...

Angst vor der eigenen Courage

"Die Angst vor der eigenen Courage ist mir vertraut. Kaum einer wird sie wirklich los, der seine politische Laufbahn noch nicht abgeschlossen hat. Aber mangelnde Reflexion über dieses Dilemma führt zu jenem Verlust an Demokratie, den wir zur Zeit erleben. Immer mehr Menschen wenden sich von den Parteien ab, weil eine wachsende Anzahl Politiker zu viel Angst vor der eigenen Courage hat."

Mutiges Verhalten in der Politik

Was heißt überhaupt Zivilcourage? Courage, französisch Mut, verband sich in Frankreich im frühen 19. Jahrhundert mit Civis, lateinisch Bürger zu courage civil, dem Mut des einzelnen Bürgers, also kurz Bürgermut….Gegenwärtig folgen wir meist der Definition des Journalisten Martin Knobbe: „Heute wird unter Zivilcourage ein mutiges Verhalten verstanden, mit dem sich jemand – ohne Rücksicht auf eventuelle Nachteile – für Werte einsetzt, von denen er überzeugt ist...

Zivilcourage muss aktiv und konstruktiv sein

Politik in der Demokratie lebt von Kompromissen und von Mehrheiten. Dies bedeutet allerdings nicht...

Ältestenrat

Der Gemeinderat kann durch eine Regelung in der Hauptsatzung einen Ältestenrat einrichten (§ 33 a Gemeindeordnung Baden-Württemberg). Aufgabe dieses Gremiums ist es, den Bürgermeister in Fragen der Tagesordnung und den Sitzungsabläufen zu beraten. Der nähere Aufgabenbereich ist in einer Geschäftsordnung zu definieren.

Der Ältestenrat, dessen Vorsitzender der Bürgermeister ist, ist kein Ausschuss, der selbständig Entscheidungen treffen kann. Er hat auch keine vorberatende Funktion für Angelegenheiten, die dem Gemeinderat oder dessen Ausschüssen obliegen. In diesem kleinen Kreis geht es vielmehr darum, sog. informelle Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu führen – was bisweilen auch als sogenannte „Hinterzimmerpolitik“ kritisiert wird.