Staatsanzeiger...


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Klaus Hoffmann


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Birkensterben
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ZUKUNFT HERRENALB

Herrenalb überholt gerade Aulendorf. Noch nicht ganz in Schuldenhöhe, dafür aber in der Schnelligkeit - beim unbescholtenen Bürger Beiträge nach- bzw. einzufordern.

Man glaubt, so die durch Unfähigkeit und Misswirtschaft entstandene Haushalts-Verschuldung zumindest teilweise auszugleichen. Man fragt sich allerdings nicht, wie die Stadt bei der sogar vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg attestierten chaotischen Herrenalber Verwaltung (vgl. das Urteil des VGH BW i.S. Abwasserbeiträge) noch etwas seriös abwickeln will.

Wann und warum kommen bestimmte Kommunen auf die Idee -- über Jahrzehnte zurück! -- Beiträge für Wasseranschlüsse oder Strassenerschliessung zu verlangen? Dreimal darf man raten.

In Aulendorf sind die Bürger nach dortiger Verschuldungs- und Misswirtschaftsspirale mit anschliessendem Tiefgriff in des Bürgers Taschen inzwischen mehr als misstrauisch geworden....

JAMMERGESTALTEN ...

Bei der Sitzungsvorlage 011/2019 muss Rosamunde Pilcher Pate gestanden haben:

Tränen der Rührung überkommen jeden unbedarften Leser bei der romanhaften Darstellung von Plagen und Mühsal, die Herrenalber Bürger auf sich genommen haben, um endlich in den Tiefen des Nordschwarzwald-Granits Wasser zu finden, welches halbwegs den Vorstellungen von Thermalwasser entsprach. War es nicht eher so, dass die damaligen Herrenalber im Gegensatz zu heute einfach nur die Ärmel hochkrempelten und ans Schaffen gegangen sind?!

Aufgepasst: Bürgermeister Trick 1 "Verantwortung"
Jeder Gemeinderat sollte genauestens überlegen, ob er der Aufhebung der ursprünglichen Beschlussfassung zustimmt. Damit geht auch die Verantwortung an ihn über. Für die Aufhebung sowieso - aber auch für die Folgen!

Herrenalb war und ist mit und ohne dieses Thermalwasser bzw. Siebentäler Therme ein Ausflugsgebiet. Damals wie heute zieht die Landschaft, die Luft und das Ambiente einer Kleinstadt Menschen an. Läge es ausschliesslich am in der Sitzungsvorlage so gepriesenen Thermalwasser bzw. an der Therme, wären dort keine Defizite entstanden und die Therme könnte sich vor Besucher kaum retten. Nur wenige besuchen also Herrenalb heutzutage noch wegen dem in der Sitzungsvorlage so weinerlich dargestellten Thermalbad.

Es geht mit dem veralteten Thermalbad um ein seit Jahrzehnten hochdefizitäres Unternehmen, in dem einige wenige in Herrenalb ihre Brötchen verdienen. Aus und vorbei. Vergangenheit. Man kann auch Grundig und Telefunken nachtrauern.

Man kann natürlich die immer schon vorhandende Anziehungskraft Herrenalbs – wie schon mit der Badeparadies-Pleite und anderen Fantasien geschehen – mit solchen Behauptungen, wie sie der hiesige Bürgermeister mit dieser Sitzungsvorlage öffentlich aufstellt...

KREIS ./. SCHULDSCHEIN
Herrenalb wird dank „verlorenem Kreiswechsel nun zur Brücke in der Welt. Zwischen hier und dort, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft und erhält sogar in Sachen Therme-Sanierung höchste Aufmerksamkeit. Die CDU-Ländles-Fürsten durften aufatmen, ihre politischen Perspektiven blieben unangetastet. Viele Wähler wurden getäuscht...

Dank der Landtagsabhandlung über die Landkreiswechsel-Ablehnung „….haben die Abgeordneten im Landtag jetzt Bad Herrenalb kennengelernt“, so Bürgermeister Mai. Damit sei auch „…die grosse touristische Bedeutung der Kurstadt für den Bäderkreis Calw … wieder herausgehoben worden.“

Dieser Satz verrät das zumindest vorherige Schattendasein in einem armen Landkreis, den Realitäts-Verlust eines Bürgermeisters und gibt nochmals Auskunft über dessen Verlogenheit.  Nicht nur der Bäderkreis bzw. das damit gemeinte Thermenquartett (Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad) ist schon längst beerdigt und die „Kur“ von verschiedenen Bundesgesundheitsministern seit ewigen Zeiten der Garaus gemacht.

Keine drei Jahre vor dem Bürgerentscheid, am 26.Februar 2014, hatte der damalige Gemeinderat und dieser Bürgermeister Norbert Mai noch anlässlich einer nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung Einverständnis und Einigung zum Landkreiswechsel-Wunsch erzielt und dies sogar schriftlich den späteren Initiatoren des Bürgerentscheids auch so mitgeteilt: