Hallo Herrenalber "Macher"!

Andere machen...


...UND WARTEN NICHT

Bad-Titel auch...


...OHNE THERME !

Klima-Samstage...


Ei der Daus!


HOFFNUNG STIRBT ZULETZT

Arrivederci Hans...

...

Dobel...


GRAS ODER SCHNEE...

Jeder braucht eine Familie...

Auch Volkspartei CDU...


...VERLIERT VERTRAUEN

Margarethe Stokowski


...VON GESTERN

Mieses Rentensystem

 

Vorsicht !


CHLORPYRIFOS

Neues Preussenbild?


DIE HOHENZOLLERN
BLICKE ZURÜCK...
EIGENLOB STINKT NICHT?

Im Lob stecke mehr Zudringlichkeit als im Tadel, schrieb Nietzsche. Leider wird von vielen der Tadel bzw. die Kritik trotzdem ungern gesehen. Das vielfältige Lob in dem jetzigen Artikel vom Schwarzwälder Boten „Wir haben viel auf den Weg gebracht!“ erinnert fast schon an Superman, der ein Gemeinde- und Ortschaftsrat Herr Lienen mit Sicherheit nicht ist und womöglich auch nicht werden will.

Nein, das hier ist kein persönlicher Brief an Herrn Lienen, da mit einer Antwort von ihm, zumal auf „böse und dekonstruktive“ Kritik, sowieso nicht zu rechnen ist.

Unbestritten ist wohl sein persönlicher Einsatz – auf Bernbach bezogen. In bezug zur Gartenschau beruhigt sich das „Viel“ in der Headline jedoch schon von ganz allein, denn -  wie von ihm selbst erwähnt - Bernbach brachte es nichts, genauso wenig den anderen Höhenorten. Die von ihm als positiv genannte gedankliche Verbindung dürfte schon seit der Eingemeindung bestehen.  Möglicherweise ist REWE und Rossmann...
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...dafür deutlich mehr zu danken, als einer einmaligen Kleinen, inzwischen schon meist vergessenen Gartenschau… Es bleibt also rätselhaft, was Herr Lienen zusätzlich in den Bernbacher Köpfen gewachsen sehen will. Man sieht halt, was man sehen will...

Es sei umgekehrt die Frage erlaubt, warum die Höhenorte - Bernbach, Rotensol und Neusatz - eben gerade nicht von der Gartenschau profitierten? Bei der jetzigen Remstal-Gartenschau fanden sich interkommunal sogar 16 Städte und Gemeinden zusammen. Auf einer Länge von 80 km wird dort ein ganzer Landschaftsraum in Szene gesetzt. Die Entfernung von Bernbach zur Stadtmitte wie auch von Rotensol und Neusatz beträgt gerade einmal  5 km.

Wenn also negativerweise und grundfalsch mit der Kleinen Gartenschau 2017 alles auf die Kernstadt projiziert und konzentriert war, dann dürften und sollten sich die immerhin 6 zu der Zeit vorhandene Gemeinderäte aus diesen Teilorten - einschliesslich Herr Lienen - fragen, warum sie dies zuliessen!

Die Liste der „Fehlpässe“ ist aber noch länger. Es wird wohl niemand geben, der sich derzeit über den Zustand des Kurparkhotels erfreut. Herr Lienen macht anderen den Vorwurf, nicht zu verstehen, warum man „…mit dem berühmten Zeigefinger auf Missstände in Rat und Verwaltung  aufmerksam mache, diese aber nicht im persönlichen Engagement als gewähltes Mitglied des Gemeinderats in Angriff nehme“. Kleine Arroganz der Macht?

Ist es nicht gerade Sinn und Zweck einer Gemeinderatswahl, dass nicht alle Einwohner, sondern nur bestimmte dazu auserwählt werden? Sollen nun deswegen alle anderen Nichtgewählten stumm und bescheiden den Mund halten?! Herr Lienen ist gewählt worden. Chapeau!

Warum tat dann dieser Gemeinderat nichts aktiv für die Absicht, aus einem vorher erfolglosen Kurparkhotel durch Nutzungsänderung einen Erfolg zu machen? Hatte Herr Lienen damit nicht ebenso wie einige andere, Herr Domke, Herr Tockhorn,  Herr Romoser etc. mit der Nutzungsänderungs-Verweigerung zu der jetzigen Kurparkhotel-Misere beigetragen? Der bis dato einzige reale Investor Herrenalbs, die Evangelische Heimstiftung Stuttgart, verkaufte daraufhin nicht nur das Kurparkhotel sondern auch das Grundstück im Kloster, auf welchem diese eine Senioreneinrichtung geplant hatte – und liess erkennen, schon aufgrund der Arroganz einiger Gemeinderäte nie mehr(!) den Fuss nach Herrenalb setzen zu wollen.

Die Kurpromenade hätte jetzt an die 80 Einwohner mehr, im Koster-Areal wäre mit einem Seniorenstift ebenfalls mehr Leben und entsprechend mehr Kaufkraft…

Oder nehmen wir die Siebentäler Therme mit ihrem jährlichen Millionenverlust. Ist das gemeinderatgerecht gegenüber den Bernbachern, wenn in der Kernstadt Milionen in einen Pleite-Tempel (für wenige Nutzniesser) versenkt werden – und andererseits kein Geld für die Renovierung der eigenen Festhalle (für alle) vorhanden ist, usw. usf.?

Wie nennt man eine solche Haltung? Spitzen-Motivation oder eher Blindheit auf beiden Bernbacher Augen? Hat man dazu bei einem Verwaltungsrechtprofessor, worauf Herr Lienen einmal deutlich hinwies, richtig lesen und zuhören gelernt? Die EHS ist ein deutschlandweiter seriöser Investor mit Sitz in Stuttgart, kein Salzsoledom-Erfinder…

Was war mit dem Lenkungskreis „Konzeption Bäderbetriebe“, in dem er ebenfalls aktives Mitglied gewesen war. Lautlos und ergebnislos nach jahrelangem Gemeinderats-„Engagement“ gestorben…

Hörten die nicht zum Gemeinderat gewählten über 7500 restlichen Einwohner ein einziges nachdenkliches Wort von Herrn Lienen zum Celenus-Neubau mitten auf einer öffentlichen intakten Strasse und teilweise in einem Herrenalber Park? Ein komplette Strasse musste auf Kosten der Stadt neu gebaut werden. Ist ihm das Entsetzen von Touristen, Gästen dieser Stadt über diesen Bau-Moloch mitten in der Grünen Lunge Herrenalbs bekannt? Gab es ein Wort von ihm zu in Bälde beginnenden Leerstand des alten heruntergekommenen Klinik-Komplexes als Beginn einer neuen Stadt-Ruine?

Wo ist sein Engagement in Sachen Bechtle-Areal, Mönchs Posthotel, Ruine Gasthaus Hirsch, Ruine am Bahnhof Kullenmühle? Viel auf den Weg gebracht? Bleibt die Frage, welcher Weg…