Hallo Herrenalber "Macher"!

Andere machen...


...UND WARTEN NICHT

Bad-Titel auch...


...OHNE THERME !

Klima-Samstage...


Ei der Daus!


HOFFNUNG STIRBT ZULETZT

Arrivederci Hans...

...

Dobel...


GRAS ODER SCHNEE...

Jeder braucht eine Familie...

Auch Volkspartei CDU...


...VERLIERT VERTRAUEN

Margarethe Stokowski


...VON GESTERN

Mieses Rentensystem

 

Vorsicht !


CHLORPYRIFOS

Neues Preussenbild?


DIE HOHENZOLLERN
THERME ./. GAISTAL 
TRÄUME GEGEN WIRKLICHKEIT
Wir haben in und um Herrenalb keinen Baumwipfelpfad und keine Hängebrücken, wie Norbert Mai in einer Sitzungsvorlage einmal richtig bemerkte. Diese entstehen allerdings auch anderswo nicht von allein und über Nacht.

Dafür besitzt Herrenalb ein weitgehend heruntergekommenes Strassennetz, welches so höchstens noch in entlegenen Gebieten Ost-Europas zu finden ist. Als Bürger von Herrenalb (in dem bestimmte Gemeinderäte und der Bürgermeister mit Kredit-Millionen nur so um sich werfen) schämt man sich, mit Gästen das zwar einzigartige, aber fast nur noch mit Geländewagen erreichbare Gaistal zu besuchen.

Die Anfahrt über den Buckelweg, aufgrund der kurvigen Enge nicht jedermanns Freudenfahrt, ist dabei noch einigermassen bis zum ehemaligen Waldcafé Schaible erträglich.

Aus-Blicke auch hier schon noch und nöcher. Die Hinfahrt Richtung Forsthaus gleicht...
...dagegen einer Versuchsstrecke, insbesondere jetzt, da man, warum weiss keiner so genau, die Umfahrung am Hirschwinkel nutzen muss. Man kann denen mit etwas tiefer gelegten Fahrzeugen nur raten, ihre Mitfahrer aussteigen zu lassen und ihnen den Weiterweg zu Fuss zu empfehlen - jedes Kilo weniger an Gesamtgewicht vermindert das Aufsetzen.

Das schönste Tal weit und breit -- mit vielen zusätzlichen Höhe- und Aussichtspunkten, mit noch(!) vorhandener, teilweise sogar empfehlenswerter (Garten)-Gastronomie (Talwiesenschenke, Zur Spechtschmiede, Die Plotzsägmühle), Aufstieg zum Schweizer Kopf, zur Hahnenfalzhütte, Beginn und Ausgangspunkt vieler Wanderungen, Ski- und Treckingtouren …. („Der Tourismus stellt in der Stadt einen wichtigen Wirtschafts- und Imagefaktor dar“ Aus Stadtentwicklungskonzept 2030. Und wie behandelt man diesen hier an Ort und Stelle?!

Aufgrund der ewigen Nabelschau um die Therme und dem Verharren in einer gewesenen kleinweltbewegten Gartenschau 2017 läuft das Gaistal und vieles andere in Herrenalb seit langem unter „Ferner liefen!“

Da änderte weder eine langjährige Gaistal-Gemeinderätin („Dem Gaistal zuliebe!“) Entscheidendes, noch ermuntert eine gleich am Anfang der Gaistalstrasse in die Fahrbahn ragende Panzerböschungsmauer -- an der man am liebsten gleich wieder wenden möchte  -–, wenn sich da nicht schon der Blick zum Schweizer Kopf ahnen liesse.

Alle Millionen, ob nun Kredite oder Fördergelder, in die Innenstadt! Am liebsten hätten einige auch noch die zwei Hundert Meter vom Rathaus bis zum -- trotz fehlender Kurgäste sich immer noch so nennendes -- Kurhaus mit Teppichen ausgelegt.  Vermutlich prüfte man sogar schon die Verlegung der Therme ins Visavis.

Etliche Gemeinderäte standen/stehen bislang vehement dafür ein, dass sich nur da was tut, wo sie wohnen, wo ihre Vorstellungskraft endet bzw. es sich für sie besonders lohnt. Die Teilortschaftsräte, per Idee der Gründungsväter der Gemeindeordnung der Garant für Ausgeglichenheit, jubelten anlässlich einer Kleinen Gartenschau lieber mit einem Hansi Sowieso um die Wette anstatt die Anliegen der Ortsteile nachhaltig in den Vordergrund zu bringen. Rotensol, Neusatz, Bernbach waren entgegen aller Gartenschau-Mitnahme-Versprechen letztendlich wieder hinten herunter gefallen. Vom Gaistal war sowieso nirgendwo die Rede…

Das Gaistal, das Obere Gaistal insbesondere, könnte das Markenzeichen oder zumindest der Ansatz einer touristischen Neu-Besinnung sein. (Wir empfehlen den sich Zuständig-Fühlenden ein Insichkehren auf dieser Bank, um vielleicht einmal zu realistischen Ideen und Visionen zu kommen.)

Weg von der künstlischen Inszenierung irgendwelcher Sole-Bade Tempel, die jeder Nordsee-Urlaub toppen kann, von der umliegenden etablierten Konkurrenz ganz zu schweigen.

Weg von den gespreizten Nachahmungen irgendwelcher Simpel-Gauklern wie seinerzeit den Priessnitz-Träumen oder noch schlimmer, den Badeparadies-Hochstaplern und deren frenetischen Anhängern -- und nun eben Sole-Domen und andererseits einem fast schon biblischen Verlassen auf eine Daueraneinandereihung unsterblicher Langweiler wie Kloster- und Bahnhofsfest. Aber dazu müssten in Herrenalb wohl erst einige noch das Zeitliche segnen. Viele  Strassen sind ja schon dabei….