Hallo Herrenalber "Macher"!

Andere machen...


...UND WARTEN NICHT

Bad-Titel auch...


...OHNE THERME !

Klima-Samstage...


Ei der Daus!


HOFFNUNG STIRBT ZULETZT

Arrivederci Hans...

...

Dobel...


GRAS ODER SCHNEE...

Jeder braucht eine Familie...

Auch Volkspartei CDU...


...VERLIERT VERTRAUEN

Margarethe Stokowski


...VON GESTERN

Mieses Rentensystem

 

Vorsicht !


CHLORPYRIFOS

Neues Preussenbild?


DIE HOHENZOLLERN
GUTACHTEN NR?
Wenn Erfolge nicht wie erhofft von ganz allein für sich sprechen, muss auf Rathauswunsch immer das Wir-Gefühl herhalten. "Einige" sind dann regelmässig und sofort voller Zu-Tun. Dafür Schweigen im Walde, wenn blühende Seilschaften weiterhin wie weiland die Rosenkreuzer unsere Ortspolitik im Geheimen dominieren und damit die Menschen in der Region um uns herum weiterhin in die Fassungslosigkeit treiben.

So geschehen anlässlich des Bädertraums von Axel Feucht von der „T.A.S.Vermögensverwaltung und Holding AG“, zu dem einfachste Nachfragen zu einem echten Wir-Gefühl beigetragen und frühe notwendige Wahrheiten ergeben hätten.  Beim jetzigen neuen Bädertraum das gleiche Schweigen. Den „Mächtigen“ lieber ums Maul als an die Wahrheit.

Es kursieren zwei Gutachten in der Stadt.
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Ähnlichkeiten mit der damaligen Machbarkeitsstudie sind rein zufällig. Die grössere Studie hat den Namen „Sozioökonomische Relevanzanalyse“, die kleinere nennt sich „Machbarkeitsstudie für ein Hotelprojekt in Bad Herrenalb“. Angedachter Hotel-Standort Schweizer Wiese...

Die „Relevanzanalyse“ fusst auf eine „Befragung von Gästen“, demnach sich 21 % von diesen ein Herrenalb ohne Thermalbad nicht vorstellen könnten. Dies erinnert an die Umfragen hochkarätiger Marktforschungsinstitute, demnach 50% der Bürger für preis- und qualitätsbewusstes Einkaufen plädieren - bei Aldi, Lidl und Penny aber weiterhin der Griff zum Fleischbilligangebot die schlichte Wahrheit bleibt.

Auf diesen schon mal bedenklichen 21 Prozent baut man voller Optimismus eine Wertschöpfungsspirale von fast 9 Millionen, die Herrenalb jährlich verloren gingen, wenn es die Therme nicht mehr gäbe… Glücksspielmomente nicht ausgeschlossen.

Dem Hören nach gibt dieses Gutachten aber durchaus auch reale Einschätzungen von sich. Es kommt auf den Lesewunsch an – Rosamunde Pilcher oder Wolfgang Borchert. So soll es auch den Hinweis in der Studie geben, dass befragte Herrenalber Unternehmen ihre ökonomischen Effekte durch den Thermalbetrieb als gering einschätzen. Vielleicht ist die Auftragsware doch zu wahrheitsheiss?

Bad Wildbad könnte sich ewig auf sein Staatsbad zurückziehen, wie es hier einige mit dem ausschliesslichen Fokus auf das Tot-Unternehmen Siebentäler-Therme tun - aber trotzdem entstanden dort während der letzten Jahre zwei neue Leuchtturmprojekte. In Herrenalb bevorzugt man Schmalspurigkeit.

Während der Wildbader Bürgermeister einen Investor nach dem anderen auftut, wartet der hiesige in seinem Amtszimmer auf einen Prinzen aus dem Morgenland.

Das gilt abgewandelt auch für den ewigen CDU-Gemeinderat Christian Romoser, der sich seit Jahrzehnten auf die Taten von denen verlässt, die vor 50 Jahren das taten, was ihm und anderen völlig abgeht: Tatkräftig neue Ideen und Visionen zu entwickeln.

Nach sinnloser aber luxuriöser KMPG-Beauftragung zwecks „europaweiter“ Thermen-Investoren-Suche nun ein neues teures Gutachten zwecks weiterer Thermen-Rettungsversuche - statt der Alltags-Realität ins Gesicht zu schauen.

Wo findet sich eigentlich das festgehaltene Ergebnis des zum 1.9.2017 aufgelösten mit einem Vertreter der KMPG bestückten Lenkungskreises „Konzeption Bäderbetriebe“? Der Beschluss des Gemeinderats vom 16.12.2015 hiess: "Der Lenkungskreis wird vom Gemeinderat mit folgenden Tätigkeiten beauftragt...", danach folgten die einzelnen Punkte. Der letzte und 10.Punkt hiess: "Parallele, vorsorgliche Entwicklung eines Exit-Szenarios".


Statt als kontrollierender Gemeinderat in solchen Angelegenheiten Einspruch zu erheben bzw. Mängel zu benennen, „arbeitet“ sich Bürgerforum-Gemeinderat Reinhard Domke nach dem Vergraulen des Investors Evangelische Heimstiftung Stuttgart nun an einem anderem der wenigen Herrenalb-Investoren ab, der Hotel-Luise-Inhaberin, und will den Abriss von deren Grillhütte. Nach dem Motto, meine Welt ist wie sie ist, niemand ist grösser als ich und Vorschrift ist Vorschrift.

Gottseidank gibt es bei den Gemeinderäten auch Tages-Realisten wie den Freien Wähler Markus Merkle, der eine Grillhütte als das empfindet was sie ist, ein Stück Erlebnisgastronomie und sich nicht wie Michael Theis von der Grünen Liste an einer viel befahrenen Strasse mit dem Blick hinauf auf eine echte kleine Blockhütte „tief erschrocken“ zeigt. (Wer führt denn diesen Herrn Theis einmal ehrenamtlich durch Herrenalb, zu einigen echten Schreckensplätzen wie zum Beispiel den Bhf. Kullenmühle und das Ruinen-Flurgrundstück Nr. 37 in der Bernbacher Strasse, damit dieser von seinem Erschrecken nicht mehr herunter kommt?)

Einer auf knapp 9 Millionen geschätzten Wertschöpfung - einschliesslich soundsovieler Arbeitsplätze - steht gegenüber, dass viele Karlsruher und andere Firmen offene Arbeitsplätze bieten, also im Falle einer Thermenschliessung niemand in Herrenalb arbeitslos werden muss und der Aussendruck mit 10 Thermen im Nahbereich (50km) mindestens eine zweistellige Millionen-Neuinvestition verlangt - um überhaupt erst einmal auf den normalen Standard aufzuschliessen.

Eine neue, aber wieder einmal nicht der Öffentlichkeit zugängige „Machbarkeitsstudie“! Warum wohl?! Es könnte ja debattiert werden, was der Bürger darüber denkt. Eine  „Machbarkeitsstudie“, die von fast den gleichen Gemeinderäten und demselben Bürgermeister wieder bis zur nächsten geistigen Tiefenpsychose hochgehalten wird - und deren Veröffentlichung man wohl auch wegen offenbar zu grossem Wahrheitsgehalt fürchtet…

Zu dieser Wahrheit gehört der scheinbar mehrfach vorhandene gutachterliche Hinweis, dass die Kleinstadt Herrenalb mehr zu bieten hat als nur eine Therme und genau deshalb auch landesweit beliebt ist. Vielfach wird die Besonderheit der umgebenden Natur, die teilweise noch idyllische Anmut des Stadtbildes als attraktivster Besuchsgrund bezeichnet. Offenkundig scheint dieses Gutachten auch auf eine Interview-Befragung zurückzugreifen, nach der Bad Herrenalb deutlich stärker mit Begrifflichkeiten wie Natur, Schönheit, Ruhe, Kloster und Landschaft verbunden wird als mit der Therme.

Die Beerdigung dieser neuen Auftragsware „Thermengutachten“ wird hoffentlich spätestens mit dem Entschwinden dieses Bürgermeisters zum Jahreswechsel eingeläutet. Bis dahin empfängt er im Amtszimmer sicherlich weitere Gutachter. Die Stadt hat´s ja, bezahlen tun wir´s. Ersatzweise sucht er und seine Kämmerei dafür nach weiteren Gebühren und Beiträgen.

Bleibt noch zu hoffen, dass der Wähler bei der anstehenden Gemeinderatswahl im Mai bestimmte Alt-Kandidaten nicht wieder ins Amt ihrer Heimlichkeiten wählt.

Wie schrieb doch kürzlich ein Bürger wegen dieser Grillhütte: „Anstatt hier einer guten Idee zur Förderung des allseits hochgelobten Tourismus eifrig den Garaus zu machen sollte sich der Gemeinderat besser mit Dingen beschäftigen die auch seiner mentalen Kapazität entsprechen; Stichwort internationale Minigolfanlage...“ Das gilt auch fürs Oberhaupt und seinem Stellvertreter.