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Bei der Sitzungsvorlage 011/2019 muss Rosamunde Pilcher Pate gestanden haben:

Tränen der Rührung überkommen jeden unbedarften Leser bei der romanhaften Darstellung von Plagen und Mühsal, die Herrenalber Bürger auf sich genommen haben, um endlich in den Tiefen des Nordschwarzwald-Granits Wasser zu finden, welches halbwegs den Vorstellungen von Thermalwasser entsprach. War es nicht eher so, dass die damaligen Herrenalber im Gegensatz zu heute einfach nur die Ärmel hochkrempelten und ans Schaffen gegangen sind?!

Aufgepasst: Bürgermeister Trick 1 "Verantwortung"
Jeder Gemeinderat sollte genauestens überlegen, ob er der Aufhebung der ursprünglichen Beschlussfassung zustimmt. Damit geht auch die Verantwortung an ihn über. Für die Aufhebung sowieso - aber auch für die Folgen!

Herrenalb war und ist mit und ohne dieses Thermalwasser bzw. Siebentäler Therme ein Ausflugsgebiet. Damals wie heute zieht die Landschaft, die Luft und das Ambiente einer Kleinstadt Menschen an. Läge es ausschliesslich am in der Sitzungsvorlage so gepriesenen Thermalwasser bzw. an der Therme, wären dort keine Defizite entstanden und die Therme könnte sich vor Besucher kaum retten. Nur wenige besuchen also Herrenalb heutzutage noch wegen dem in der Sitzungsvorlage so weinerlich dargestellten Thermalbad.

Es geht mit dem veralteten Thermalbad um ein seit Jahrzehnten hochdefizitäres Unternehmen, in dem einige wenige in Herrenalb ihre Brötchen verdienen. Aus und vorbei. Vergangenheit. Man kann auch Grundig und Telefunken nachtrauern.

Man kann natürlich die immer schon vorhandende Anziehungskraft Herrenalbs – wie schon mit der Badeparadies-Pleite und anderen Fantasien geschehen – mit solchen Behauptungen, wie sie der hiesige Bürgermeister mit dieser Sitzungsvorlage öffentlich aufstellt...

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...noch weiter beschädigen. So als sei Herrenalb eine grauer eintöniger Ort mit einer einzigen Perle (die Therme) in der Mitte - so wie Mekka mitten in der Wüste.

Warum war Herrenalb bis 1971 (Thermengründung) auch ohne diese so beliebt, warum kommen weiterhin Gäste hierher, die keinen Schritt in die Therme tun, warum leben so viele Herrenalber, auch ohne nur einmal an die Therme zu denken, gerne hier, warum gibt es Neubürger, die noch nie oder kaum jemals Gast in der Therme gewesen waren?

Das würde und wird auch weiterhin, mit oder Therme so bleiben, schon einmal, weil sich - wie in den Köpfen von Bürgermeister Mai, den Gemeinderäten Romoser und Theis u.a. -, die Welt und das Denken von normalen Menschen nicht um deren Thermen-Klein-Klein dreht, sondern bezahlbarer Wohnraum und ansprechende Wohnumgebung immer mehr in den Vordergrund rücken.

Es fehlt solchen Herren am Schauen über den Tellerrand.  In seiner Neujahrsansprache wies dieser Ausbund von Bürgermeister, Norbert Mai, noch  darauf hin, dass Herrenalb „kein Bauwerk habe, das ausschliesslich touristischen Zwecken diene – keinen Turm, keine Gondel, keine Rutsche, keinen See“ und dennoch „seit vielen Jahrzehnten eine bekannte und beliebte Tourismusstadt." Was denn nun? Also auch ohne Therme (siehe deren magere Besucherzahlen) bekannt und beliebt? Wozu dann noch eine Therme?!

Warum aber hat eigentlich Herrenalb keinen Turm, keine Rutsche oder dergleichen? Warum hat Herrenalb nichts von alledem?! Noch nicht einmal ein bewirtschaftete Wanderhütte? Weil man geschlafen hat, weil man selbst, als Bürgermeister, als Gemeinderat und auch als hiesiger Selbständiger risikoängstlich ist, weil keiner der Herrenalber Haupt-Partizipatoren dieser Stadt etwas zurückzugeben bereit ist, weil man saft- und kraftlos sich auf das verlassen hat (und weiter verlassen will!), was einst frühere „Generationen Herrenalber Bürger mit ihrer Arbeitskraft und teilweise eigenen finanziellen Mitteln“ geschaffen hatten.

In Herrenalb scheint mit diesen Herren diese typische "Erbengeneration" zu leben: Sich nur auf das verlassen, was die Altvorderen erschufen und vererbten! Ganz gleich, ob das noch wirtschaftlich ist oder auch nicht.

Aber wir hatten ja die Gartenschau! Hatten! Über den Sinn einer temporären Gartenschau lässt sich streiten. Nicht streiten lässt sich darüber, was sich mit den Millionen (und ggf. mit anderen Fördergeldern) an Türmen bzw. anderen Dauer(!)-Anziehungspunkten hätte bauen lassen. Was hätte man mit den Defizit-Millionen schon an neuen Türmen oder Hängebrücken bauen können, wenn man die Therme schon zur rechten Zeit geschlossen hätte? Warum finden andere Bürgermeister für ihre Ortschaften Investoren? Warum vergraulen Herrenalber Gemeinderäte solche Investoren wie die Evangelische Heimstiftung Stuttgart?!

Gleich wie, ein Bürgermeister Traub und auch ein Gemeinderat Lörcher in ihrer besten Zeit täten nicht dieses Gejammer anstellen, welches das Image unserer Stadt nur noch mehr beschädigt. Keiner von beiden würde auf den Goldregen „von irgendwo oben“ warten.

Mit einem Wort: „Wer so jammert, ist eine Jammergestalt!“