Warum in die Ferne schweifen?


DÄNEMARK STATT ESTLAND

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WARUM?
ER HAT DOCH WAS.
KREIS ./. SCHULDSCHEIN
Herrenalb wird dank „verlorenem Kreiswechsel nun zur Brücke in der Welt. Zwischen hier und dort, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft und erhält sogar in Sachen Therme-Sanierung höchste Aufmerksamkeit. Die CDU-Ländles-Fürsten durften aufatmen, ihre politischen Perspektiven blieben unangetastet. Viele Wähler wurden getäuscht...

Dank der Landtagsabhandlung über die Landkreiswechsel-Ablehnung „….haben die Abgeordneten im Landtag jetzt Bad Herrenalb kennengelernt“, so Bürgermeister Mai. Damit sei auch „…die grosse touristische Bedeutung der Kurstadt für den Bäderkreis Calw … wieder herausgehoben worden.“

Dieser Satz verrät das zumindest vorherige Schattendasein in einem armen Landkreis, den Realitäts-Verlust eines Bürgermeisters und gibt nochmals Auskunft über dessen Verlogenheit.  Nicht nur der Bäderkreis bzw. das damit gemeinte Thermenquartett (Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad) ist schon längst beerdigt und die „Kur“ von verschiedenen Bundesgesundheitsministern seit ewigen Zeiten der Garaus gemacht.

Keine drei Jahre vor dem Bürgerentscheid, am 26.Februar 2014, hatte der damalige Gemeinderat und dieser Bürgermeister Norbert Mai noch anlässlich einer nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung Einverständnis und Einigung zum Landkreiswechsel-Wunsch erzielt und dies sogar schriftlich den späteren Initiatoren des Bürgerentscheids auch so mitgeteilt:
„Die Mitglieder des Gemeinderats waren sich nach intensiver Beratung grundsätzlich einig, dass die Stadt Bad Herrenalb, aufgrund der geografischen Lage und der wirtschaftlichen Verflechtung in den Grossraum Karlsruhe hinein, eindeutig dem Landkreis Karlsruhe zugeordnet gehört.“

Und nun? Landkreis gegen Nachsicht bei Schulden und Thermenwünschen… Zur Rechten und zur Linken liess man den Charakter sinken…

Sogar die Kreistags-Grünen, deren Urvater das Zuhören im Ländle erfunden haben soll, übereifern sich nun im Schein der Begräbnisreden. Erst wenden sie sich rigide vom Wählerwillen ab und versprechen nun der Stadt Herrenalb, ebenfalls aufatmend, das Blaue vom Himmel.

Merkwürdigerweise wollte auch von deren Seite niemand auf die Idee kommen, die Frage des Gemeinwohls von einem unabhängigen Gutachter klären zu lassen. Dem hätte man dann auch zuhören müssen. Diese Unterlassung zieht sich nun wie ein roter Faden durch das Ganze.

Auch die ansonsten so couragierten Haupt-Initiatoren des Landkreiswechsel-Bürgerentscheid, H.-F. Scheeder und M. Knirsch, wussten seit langem um das sakrosante Fehlen eines solchen Urteils durch einen unabhängigen Sachverständigen, welches die menschliche und wirtschaftliche Bindung nach Karlsruhe unzweideutig in den Mittelpunkt gestellt hätte. Warum gaben nicht sie selbst ein solches in Auftrag oder forderten dieses zumindest? 


Diese Unterlassung verbindet nun quer durch alle Lager. Wissen wie es besser gewesen wäre – und es dennoch nicht getan haben... Einem derartigen Gutachten hätte auch ein Landtag nicht so einfach mit einem Antrag der CDU und der Grünen auf Ablehnung begegnen können. So ist der Eindruck entstanden, mit diesem Wissen seien auf allen Seiten, auch von den Wechsel-Initiatoren, mindestens zum Schluss hin, nur noch Scheingefechte geführt worden.

Fazit: Fürs erste steht unsere Stadt nun im Mittelpunkt mitleidiger, gönnerhafter Zuwendung. Der Gemeinheit bewusst, anderes zu tun als vorher versprochen, will man sich jetzt – solange das schlechte Gewissen noch reicht - in scheindemokratischem Beflissenheits-Mäntle erkenntlich zeigen.  Es werden auch noch Stimmen in diesem Südwesten-Landkreis wach werden, welche demokratisches Aufrechtgehen als für immer unverzeihlich empfinden.

Gesetzt den Fall, Steuergeld-Millionen werden wieder irgendwoher  für die Sanierung zur Verfügung gestellt, bleibt die graue Realität die gleiche. Anfangs werden, schon aus Neugierde, ein wenig mehr Gäste kommen – aber über ein, zwei Jahre muss die Kleinstadt Herrenalb wieder die Last des Abmangels tragen. Nicht nur die Zeit der Kuren, mittlerweile minderes Bildungswissen, ist längst vorbei. Ringsherum stehen andere Bäder längst an erster Stelle und investieren ebenfalls und regelmässig (!) aufs Neue… 

Der „Freiwilligen Aufgabe“ Therme stellt man dann weiterhin wieder über die „Pflichtaufgaben“. Wenn man bedenkt, was alles mit den 11 Millionen Thermen-Abmangel zwischen 2005 und 2017 in Pflichtaufgaben hätte investiert werden können…

Das Hamsterrad dreht sich und verdienen tun wieder nur die, welche persönlich an der Siebentäler Therme verdienen …

Der neue Ruppert...