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KEIN TOURISMUS!

Die Zahlen über die Jahre beweisen es. Und nicht nur die Zahlen, sondern auch das ewige Ringen um einen Weg zu Lösungen. Man müsste, man sollte. Und immer wieder die Therme im Zentrum ewiger Spiegelfechterei. Einfallslos, mutlos, sinnlos – so stellt sich nicht nur die touristische Zukunft von Herrenalb dar - so war die gesamte letzte Gegenwart und Vergangenheit.

121 Tage Gartenschau machen noch keinen Sommer. Was ist geblieben? Solche sicherlich ehrenwerte Vorhaben wie die Interessengemeinschaft (IG) Gartenschau und Hoffnung.

Der von Minister Wolf apostrophierte Schwarzwald-Tourismus-Boom mit seit 3 Jahren jeweils über 50 Millionen Übernachtungen ist an Herrenalb...
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...vorbei gezogen. Lt. Statistischen Landesamt BW laufen die Übernachtungen und Ankünfte in dieser Stand diametral, also genau gegenläufig. Da hilft auch der ständig als Ausrede herhaltende Hinweis nichts, die Statistik-Zahlen würden nur Herbergen mit mehr als 10 Betten berücksichtigen. Herrenalb weist nur noch ganz wenige Pensionen und eine geringe Zahl von Ferienwohnungen auf.

Rechnet man aus den Herrenalber „Minus-Erfolgs“-Zahlen auch noch die Tagungsgäste der Evangelischen Akademie, des Schwarzwald-Panorama und auch noch die „Gäste“ der Reha-Kliniken heraus, sehen die Tourismuszahlen noch düsterer aus. (In der Tourismusstatistik werden die Vorsorge- und Reha-Kliniken miterfasst, deren Patienten in der Lage sind, die örtliche Infrastruktur in Anspruch zu nehmen.)

„Andererseits hat der touristische Stellenwert der Vorsorge- und Reha-Kliniken hat in Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg sogar noch deutlich abgenommen. So sank der Anteil an den gesamten Übernachtungen von 1995 bis 2015 auf Bundesebene von 16 % auf 11 %. Im Südwesten hat sich der Anteil im gleichen Zeitraum von knapp 25 % auf zuletzt 13 % sogar nahezu halbiert und lag damit nur noch wenig über dem Bundeswert.“ (Dieser Hinweis ist für die, welche dem Celenus-Unternehmen mit dessen angeblichen Synergie-Effekten in Herrenalb einen Stellenwert über Gebühr beimessen.)

Der zitierte "Tourismus-Boom" bezieht sich vermehrt auf Städtetourismus.

Bei den Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern sowie den Städten von 20 000 bis unter 100 000 Einwohner kam es jeweils zu einem überdurchschnittlichen Zuwachs bei den Übernachtungen. Damit setzte sich auch 2017 der seit Jahren zu beobachtende Trend zum Städtetourismus fort.

Dem stehen als eine Art Inseln eine begrenzte Zahl von Kur- und Bäderorten mit regionalen Schwerpunkten(!) im Schwarzwald und um den Bodensee gegenüber, in denen dem Tourismus eine tragende Rolle zukommt. Doch wieviele solcher "Best places to visit" hat Herrenalb? Alleinstellungsmerkmale wie die grandiose T'allandschaft "Schweizer Wiese" will man in Herrenalb gerade vernichten.

Offenbar haben einige Systemadminstratoren - trotz persönlicher Nähe - während der Anwesenheit von Minister Wolf am 3.8.2017 nicht zugehört: „Zu achten sei auf herausragende Leuchttürme. Man müsse erkennbare Marken setzen.“ "Für Kirchturmpolitik ist kein Platz". Mit Sicherheit meinte dieser mit Leuchtturm nicht den Dauerlutscher „Therme“ im Umfeld konkurrierender erfolgreicher Bädertempel.

Es wäre also an der Zeit, sich entweder endgültig vom herbei geträumten Tourismus zu verabschieden, die unendlich mühsamen "Versuche" also einzustellen oder eben die Systemfrage zu stellen. Wer Tourismus will, muss Tourismus können.

Der Film des Jahres!