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MAMMONISMUS+CHAUVINISMUS

Mit ersterem ist Geldherrschaft und Geldgier, mit zweitem übersteigertes Männlichkeitsgehabe gemeint. Keine guten Partner für Gemeinwohl. Deshalb, so die genauso einfache Erkenntnis, ist derzeit nicht das Unternehmen Celenus das Problem – sondern der amtierende Gemeinderat.

Klartext: Wegen einer einzigen Million Euro ist der hiesige Bürgermeister und der amtierende Gemeinderat bereit, das touristische Juwel und das Flair dieser Stadt zu opfern! Die Zukunft Herrenalbs - denn warum kommen Menschen zu Besuch in diesen Ort? Bürgermeister und Gemeinderat setzten diese Zukunft vor vier Jahren mit dem "Badeparadies" schon einmal aufs Spiel - mit bekannt jammervollen Ausgang und entsprechendem Image-Verlust. Jetzt haben sie Ähnliches mit dem Celenus-Klinik-Neubau samt Folgen vor...

Da hocken Männer um einen Tisch herum, öffentlich, meistens nichtöffentlich und sind nicht in der Lage einen einmal gefassten Beschluss auch nur ein einziges Mal zu überdenken. Einmal beschlossen, immer beschlossen. Wie einfach. Wie arm.

Nun also die dritte Offenlage! Der zugehörige offizielle Umweltbericht ist mittlerweile der dritte oder sogar vierte. Warum wohl?
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An der Umwelt hat sich nichts geändert.

Beim Gemeinderat auch nicht. Starke Männer unter sich! Man steht zusammen. Selbstherrlich und absolut. Sogar in der polizei-akademischen Ausbildung, welche Loyalität als dazugehöriges Element einfasst, sieht man das anders und nennt dies schlicht Binnenkohäsion. „Das Handlungsmuster, das den Zusammenhalt im Alltag garantieren soll, `im Dienst gilt unbedingte Solidarität`, verhindert scheinbar Unklarheiten, es verhindert aber fallweise auch Zivilcourage.“

Offenbar benötigt man diese Courage im Gemeinderat schon, wenn es nur um eine andere Meinung geht. Nur - ist wirklich alles falsch, weil andere (auch Bürger) anders denken? Das Anderssein und damit auch das Andersdenken sollte schon aufgrund eines Blicks in weit zurückliegende Zeiten behutsam angefasst  werden. Erst recht in einem in einer Demokratie gewählten und dieser mehr als irgendwelchem Korpsgeist verpflichteten Gemeinderat. 

Gehen die Uhren in Herrenalb - wie vor wenigen Jahren beim Badeparadies-Fiasko - immer noch andersherum? Ist man sich selbst immer noch genug? Schaut man überhaupt nicht nach aussen? Darauf, was die anderen von Herrenalb denken? Wird der Gemeinderat mit seinen vielen starrköpfigen "Neins" und Fehlentscheidungen (Mönchs Posthotel, Kurparkhotel, Evangelische Heimstiftung etc.) denn nie schlau? Celenus auf der Schweizer Wiese wäre das Tor zu einem Herrenalber „Stuttgart 21“! Eine Entwicklung, die sich nie mehr einfangen liesse.

Eine private Unternehmensgruppe mit eigenen Willens-Strukturen und Offenburger Zentralstandort geht naturgemäss eigene Wege. Die Zukunft im Klinikwesen offenbart jetzt schon Leerstand und Ruinen. Ein Offenburger Unternehmen ohne Standort-Potenz für Herrenalb - was soll das? Es würden weder regelmässige Steuereinnahmen noch irgendwelche Kaufkraft sprudeln. Ein Unternehmen - wie allgemein üblich - mit Reinigungstrupps und relativ wenigen Beschäftigten - diese von überall her.

Ein formal-sachlicher Unternehmens-Neubauklotz stände wie ein Beton-Riegel vor der von den gleichen Verantwortlichen  so hochverteidigten Therme. Ein ewiger Riss klaffte in dem Naturpark Schweizer Wiese, zwischen dem Band des historischem Stadtwerke-Gebäudes und den Bäderstilvillen aus der vorvorigen Jahrhundertwende entlang der Ettlinger Strasse. Wem hier immer noch das Ja für den sogenannten Standort-Faktor überzeugt, dem böten sich in Herrenalb genügend geeignetere Alternativ-Standorte die bis nach Rotensol reichen (s. Steuer-Akademie).


Chauvinistisch und mammonistisch. Wer so denkt und fühlt, ist bewusst blind für das Gemeinwohl – und dem ist noch mehr Frevel und mangelnder Blick auf die Aussenwirkung zuzutrauen. Wie sieht man Herrenalb in der Region? Von Stuttgart bis Karlsruhe? Wir sind gespannt auf die Berichte vom SWR wie auch von der Redaktion von BadenTV. "Was ist da schon wieder los in Herrenalb?"

Die Gartenschau ist passé, die Kurpromenade leer. Der Zaun um die Schweizer Wiese steht immer noch. Vermutlich schon als Bau-Zaun eingeplant. Gemeinderat und Bürgermeister laufen weiter blindlings in die Zukunft - und noch nicht einmal von der Herrenalber angeblichen Umweltpartei „Grüne Liste e.V.“ gibt es gegen die geplante Barbarei an der Schweizer Wiese, einem Natur-Schatz par excellence, einen Hauch von Widerstand. Dafür das Statement ihres Frontmannes M.Theis „Wir lassen uns nicht erpressen!“


Kurz zusammengefasst:
Grundstückspreis ca. 2 Millionen Euro
Minus:
Strassenneubau auf Kosten der Stadt (1 Mio)
Minus:
Stadtbild-Zerstörung
Minus:
Hochwassergefahr für eigene Einwohner (Kullenmühle)
Minus:
Hochwassergefahr für albabwärtsliegende Gemeinden.

Eine Million bliebe übrig – Peanuts in der Gesamtsicht von bald 40 Millionen Verschuldung im Herrenalber Haushalt. Peanuts erst recht im Verhältnis zum hohen Preis, den Herrenalbs Zukunft dafür bezahlen müsste. Peanuts auch deswegen – weil die gleichen Verantwortlichen einen solch Betrag von „nur“ 1 Million seit fast 20 Jahren Jahr für Jahr mit der Therme achselzuckend als Verlust in Kauf nehmen.


Meinungen und Ansichten sollten in einer dem Menschen zugewandten Gesellschaft immer diskussionswürdig bleiben. Auch Beschlüsse sind veränderbar. Der Mensch wächst im Sein. Das Sein ist, wenn gedacht wird.


Der Film des Jahres!