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Es war einmal mitten in Baden-Württemberg, und die Einfältigen fielen schon lange nicht mehr en masse vom Himmel, da sass ein sehr alter Mann in seinem Lehnstuhl und las auf seinem IPad das Herrenalber Amtsblatt. Seine Enkelin sah auf und fragte: „Grossvater, warum steht da mitten an unserem schönen Flüsschen so ein hässliches grosses leeres Riesenhaus? Direkt in der Überflutungsfläche. Für das Stadtbild ein Graus!"


Grossvater schweigt. Er ist betreten. Es ficht ihn an. Ihm wird speiübel allein in der Erinnerung. Er könnte nun sagen, das sei die Essenz reduzierter Formensprache. Er könnte sich herausreden, es sei damals alternativlos gewesen.

Doch er antwortet seiner Enkelin wahrheitsgemäss: "Da hatte damals jemand gesagt, wir bauen dieses grosse Haus dort oder nirgends in Herrenalb. Arbeitsplätze und so…"


Doch zurück zur Gegenwart: Der Vorstand der Celenus-Kliniken, Herr Thomas Schindler...
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...wehrte sich während einer Diskussion am 28.11.2017 vehement gegen den Vorhalt der Erpressung, Celenus wolle unbedingt dort bauen oder gar nicht bzw. dann in einer anderen Stadt...


Nein, es war und ist keine Erpressung. Zumindest so lange nicht, wie das oder der Gegenüber im Vollbesitz von allgemeinen geistigen Fähigkeiten ist. Davon sollte man ausgehen wollen. Besitzt man diese, kann man denken, abwägen, urteilen, vorschlagen - und ggf. im Interesse des Gemeinwohls der Stadt auch ablehnen.

Allerdings - wer erinnert sich nicht an die überregionale Blamage hiesiger Akteure in der Badeparadies-Traumzeit vor gut drei Jahren? Die heutigen Verhandler sind die, welche dabei auf einen dumm gefälschten Millionenscheck und auf drei schlichte Falschspieler hereinfielen. Genau die gleichen - der Bürgermeister und nicht wenige von den jetzigen Gemeinderäten.

In den Stellungnahmen (Abwägungsvorschläge) vom 15.12.2017 zu den Stellungnahmen (Anregungen) zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan der Herren Broschart, Geschwill, Domke, Schäfer und Hoffmann gibt es jetzt jedenfalls die siebenfach aufgestellte Behauptung, es hätte andere Standorte gegeben, man „hätte diese geprüft, aber keine geeignete Alternative“ gefunden.


Da keine einzige benannt wurde, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Dem Celenus-Vorstand wurden Alternativ-Standorte vorgeschlagen und diese wurden abgelehnt.
2. Es wurde in Wahrheit kein einziger Alternativvorschlag gemacht.
 
Im Gespräch mit dem o.g. Vorstand Herrn Schindler (am 28.11.2017), zu dem auch zwei Gemeinderäte anwesend waren, ergab sich keinerlei Hinweis auf etwaige Alternativ-Angebote. Die Erfahrung mit hiesigen Gepflogenheiten lässt darauf schliessen, dass es auch kein einziges gegeben hat. Falls doch, hätte man mit Sicherheit in der "Abwägung zu den Stellungnahmen" den einen oder anderen Standort benannt.

So bleibt nur im Umkehrschluss anzunehmen, der Beauftragte der Stadt Herrenalb, der Stadtplaner Gerhardt, lüge. Entweder selbständig oder im Auftrag der Stadt. Die siebenfach behauptete angebliche Prüfung von Alternativvorschlägen entspräche demnach nicht der Wahrheit: Über Alternativstandorte ist nie gesprochen, geschweige denn verhandelt worden.

Herrenalb ist Mitglied in der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus. Aber wenn es um Hochwasserschutz und Hochwasserabwehr für die anderen Mitglieder Marxzell, Waldbronn und Ettlingen geht, denkt man in Herrenalb "Nach uns die Sintflut!"