Augen-Blick-Runde

Manfred Senk

Bürger-Anfragen

Veröffentlichung
der Haushaltssatzung 2019:

 

Befangenheit
eines Gemeinderats:

    
    



 

   (+Klick!)
Befangenheit allgemein:
    

Abwasser-Bescheide:
     

Wallmov...


FAMILIEN-PARADIES

Gastbeitrag

Dobler Übernachtung


NEUE EINDRÜCKE?

Nationalpark


CHANCE FÜR TIERE

Siehe da...


NATIONALPARK-ZUTRITT
PFLICHT UND WAHRHEIT
HERRENALBER LANDRECHT
Die Kritik an der Kritik: „Wenn Sie alles besser wissen, warum kandidieren Sie nicht selbst als Bürgermeister?“ „Sie kritisieren immer so viel, warum stellen Sie sich nicht selbst als Kandidat für den Gemeinderat auf“? Solche Vorhaltungen bzw. Kritiken sind immer mal wieder von Empörten und Getroffenen zu vernehmen. Hinzu kommt meist auch die „Feststellung“, dies oder das sei nicht nur zu kritisch, Kritik müsse auch immer konstruktiv sein!“ 


Nur, was ist konstruktiv und was nicht?! Konstruktiv bedeutet aufbauend, fördernd, fruchtbar. Liegt es damit nicht auch im Auge des jeweiligen Betrachters, wann jemand was als nützlich oder hilfreich empfindet? Ausserdem: „Warum sollte oder müsste (kritisches) Engagement notwendigerweise in eine beabsichtigte oder realisierte Mitarbeit im Gemeinderat münden? Oftmals ist gerade auch die andere Richtung kein Automatismus!“

Meinungsvielfalt und Pressefreiheit ist ein hohes demokratisches Gut. Das kann nicht oft genug gewürdigt werden. Oder möchte jemand die Presse, Rundfunk, die Tagesschau mit allem Berichts-Pluralismus abschaffen? Dieser ist nicht nur Bindeglied von Gleich- und Andersdenkenden, sondern steht für Ausgleich und Erklärung von Sachverhalten bis zum oft notwendigen gesellschaftlichen Konsens. Allerdings gibt es eine Grundbedingung – und das ist die Pflicht zur Wahrheit oder zumindest der erkennbare Versuch, dieser mit Gewissenhaftigkeit nahe zu kommen.

Ein gutes Beispiel, wie die Wahrheit wieder einmal nicht nur nicht gesucht....

ALT-HERRENALB...
Die Vergangenheit kennen – und auch notwendige Konsequenzen ziehen. Das Gute bewahren - kombiniert mit neuen Ideen und neuen Lebensmöglichkeiten.

Populisten neigen zum alleinigen Festhalten am Gestrigen. Gestern war alles besser. Erinnerungsstücke aus der Vergangenheit werden mangels realer Qualifikation, Tatkraft und Zukunfts-Vision zu Ersatz-Heilsbringern.


Schaut man auf die zurückliegenden Wahlen von Europa- bis zur Kommunalwahl, dann sieht man eine sehr deutliche Herrenalber Vergangenheitsbezogenheit. Eine CDU, der von Youtubern die Kompetenz abgenommen wird und der gegenüber „friday for future“ jegliche Antwort fehlt, geht in Herrenalb – im Gegensatz zum allgemeinen Trend - als stärkste Kraft aus der Gemeinderatswahl hervor. Sicherlich auch eine Schwäche...
UNSERE STADT...

Es gibt Grund genug nicht gerade beruhigt auf die Zukunft der Stadt Herrenalb zu schauen. Die komplett ausgebliebene Aufarbeitung des Badeparadies-Desasters 2013/2014 und die vielen immer wieder ans Licht kommenden diffusen Vorgänge (Wasseranschlussbeiträge, Strassenerschliessungkosten, Dauerkreditaufnahmen, Thermen-Verluste, Hinterzimmerpolitik etc.)  und nun auch noch der geplante Schnellschuss "Neukonzeption Therme" bleiben Anlass zur Sorge.

Es sind bei den Verantwortlichen eine unheilvolle Mischung von Naivität, Selbstüberschätzung, Bequemlichkeit, Veränderungsunwille, Realitätsverlust, Verschleierung, Befürchtungen und leider auch wenig zielführenden Aktivitäten zusammengekommen, die ihresgleichen sucht.

In Erinnerung dazu ist noch die Aussage des Bürgermeisters...
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