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GARTENSCHAU-AUSSCHUSS

NACHHALTIGKEIT ?
34.öffentliche Sitzung des Gartenschau-Ausschuss
am Donnerstag, den 20.7.2017


Nach einer längeren Pause nun wieder einmal ein Bericht von einer Sitzung des Gartenschau-Ausschusses. Zunächst die allgemeinen Daten: 13 Personen am Runden Tisch, 2 Pressevertreter und 4 Bürger waren anwesend bei der von 17 bis ca. 18.20 Uhr dauernden Veranstaltung.

Nach der kurzen Begrüssung durch Bürgermeister Mai folgte TOP 1, der Zwischenbericht 2017 Gartenschau Bad Herrenalb, vorgetragen durch Frau Zenker.


Die genannten Zahlen, z. B. zu den Besucherzahlen...
.............
...waren zu einem grossen Teil schon aus der Presse bekannt. Nachfolgend deshalb nur noch einige Stichpunkte:
  • Umsatz Gartenschau nach der Halbzeit: ca. 1,2 Mio € (Plan Gartenschau gesamt: 1,5 Mio €).

  • Die Sitzsäcke und Beachstühle erfreuen sich grosser Beliebtheit und werden nun über die Touristik zum Kauf angeboten.

  • Es werden immer noch Dauerkarten verkauft.

  • Die Presse- und Marketingarbeit wird als erfolgreich angesehen: Gäste kommen aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern, wie z. B. Frankreich und die Schweiz.
Insgesamt war die Meinung am Runden Tisch einhellig, dass man sehr zufrieden sein könne und die Gartenschau „alle Erwartungen übertrifft“ (Hr. Merkle).

Der Bericht wurde zur Kenntnis genommen.

TOP 2 hatte das Konzept "Übergang des Gartenschaugeländes in die dauerhafte Nutzung "zum Thema und wurde von Herrn Rohrer referiert. Hier ging es um Folgendes:
  1. Fertigstellung der Daueranlagen (es gibt einige wenige Teile der bbzl-Planung, die aufgrund der Gartenschau noch nicht fertiggestellt werden konnten, z. B. die Umwandlung des gepflasterten Eingangsbereichs am Kurhaus in Rasenfläche); in Freigabe 122 der Sitzungsunterlagen gelb markiert

  2. Wiederherstellung der Daueranlagen (z. B. Abbau von Ausstellungsbeiträgen); ebenda rot markiert

  3. Zu erhaltende Werte (Gartenschau-Elemente, die über die Zeit der Gartenschau hinaus erhalten bleiben sollen, z. B. diverse Bürgerprojekte); ebenda grün markiert
Gleich zu Beginn gab es zwischen dem ebenfalls anwesenden Bauamtsleiter, Herrn Schwarz, und Herrn Rohrer eine Differenz, deren ganzes zwischenmenschliches Ausmass sich wohl im Wesentlichen hinter den Kulissen abspielt. Hier ermahnte der Bürgermeister völlig angemessen zur Einhaltung der Disziplin.

Gegenstand der Differenz waren übrigens lediglich zwei unterschiedliche Pläne für die Wiederherstellung von P3. Hier muss nach Ansicht des Ausschusses noch diskutiert werden, obgleich die ebenerdige und nicht die abgesenkte Ausgestaltung favorisiert wurde.

Stichpunkte aus der anschließenden Diskussion:
  • Das Baumhaus müsste in Betrieb genommen werden (Hr. Theis)
  • Die Bürgerprojekte stehen und fallen mit dem Engagement der Bürger; die Stadt kann nicht alles übernehmen (Hr. Merkle)
  • Von der Gartenschau sollte so viel wie möglich stehen gelassen werden (Hr. Romoser)
  • Mehr Parkplätze (Hr. Merkle)
  • Schweizer Wiese soll als Erholungs-/Fitnesspark dienen (Hr. Domke)
  • Pumptrack und Baumhaus werden in der Gemeindeversicherung aufgenommen (Antwort auf eine Frage von Hr. Bathelt)
  • Die Kosten im Grünbereich werden steigen (Hr. Theis)
  • Eine Vorlage zur Fortführung von Veranstaltungen soll noch vorgelegt werden (Antwort auf eine Frage von Hr. Theis)
  • Im Biotop hat sich vom Spielplatz aus ein Sandkegel gebildet mit entsprechenden Konsequenzen auf das Biotop; hier muss eine Lösung gefunden werden (Hr. Theis)
Der TOP wurde einstimmig beschlossen.

Fazit:

Das Beste an dieser Sitzung war, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ nicht überstrapaziert wurde, denn was unter TOP 2 besprochen wurde, ist hoffentlich nur ein kleiner Teilaspekt dessen, was eine Gartenschau „leisten“ muss. Immerhin handelt es sich hier um ein 10-Mio-Investprojekt, das der Stadt, auch nach Abzug von Fördergeldern und Einnahmen, ein Vielfaches an positiven materiellen und immateriellen Werten bescheren sollte, um als „nachhaltig“ oder sinnvolle Investition bezeichnet werden zu können.

Der Erhalt der meisten Bürgerprojekte wird nicht ausschliesslich, aber im Wesentlichen engagierten Bürgern zu verdanken sein. Es wird interessant bleiben zu erfahren, wie die „Nachhaltigkeit“ dieser Gartenschau definiert wird, was alles in diesen Begriff hineingepackt wird und wie die resultierenden Werte beziffert werden.


Hier ein Bericht aus dem Schwarzwälder Boten v. 21.7.2017 (Klick!)

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