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GARTENSCHAU-AUSSCHUSS

"Ein Pavillon mit zwei Türen"

23.öffentliche Sitzung des Gartenschau-Ausschuss
am Donnerstag, den 16.6.2016


Zur 23. Sitzung des Gartenschau-Ausschusses, die aus einem ungefähr 2,5stündigen öffentlichen und einem kurzen nichtöffentlichen Teil bestand, hatten sich ca. 14 Personen am Runden Tisch, 2 Vertreter der Prersse und immerhin 5 Bürgerinnen eingefunden.

In den TOP 1, Maskottchen, führte Herr Hübner ein. Er beschrieb kurz die Anforderungen, die an das Maskottchen gestellt wurden, u.a. sollte es einen Bezug zum Schwarzwald haben, sich besonders an die Zielgruppe Kinder richten, eine Identifikation mit Bad Herrenalb ermöglichen und einen Namen haben, der zur Region passt.

An dem Ideenwettbewerb, der ausgelobt worden war, weil in der ersten Runde keiner der eingereichten Vorschläge angenommen worden war, hatten sich 3 Werbeagenturen und 1 Herrenalber Bürgerin beteiligt; eine Agentur und die Bürgerin, Frau Zoller, präsentierten ihre Ideen persönlich.

Bevor die Artismedia GmbH, die auch das Gartenschaulogo entworfen hat, mit ihrer Präsentation beginnen konnte, wurde kurz der Vorschlag von Herrn Theis erörtert,...

...dass die Präsentatoren zur anschließenden Diskussion den Raum verlassen sollten. Herr Romoser wies – zu Recht – auf die Öffentlichkeit der Sitzung hin, die daraufhin auch voll erhalten blieb.


Herr Kühn von Artismedia stellte gleich fünf mögliche Ideen vor:

1. einen Fuchs „Füchsle“, eine Tanne „Tannja“

2. einen Blütenfalter in zwei Ausführungen, der entsteht, wenn eine Person einen eng anliegenden Anzug und dazu Flügel aus dem Gartenschau-Logo trägt

3. Schmetterlingscapes, kreiert von einer spanischen Künstlerin

4. einen Mönch, evtl. sogar in den Farben des Gartenschau-Logos

5. einen Geißbock, der einen Überwurf mit dem Gartenschau-Logo trägt

Herr Theis konnte sich die Schmetterlingsfiguren (Idee 2) gut vorstellen, während Herr Domke die Schmetterlingscapes als guten Ansatz für die Vermarktung der Gartenschau hervorhob. Herr Romoser hingegen sieht keinen Sinn in einem Maskottchen, das keinen Bezug zum Ort hat und „nur aufgesetzt“ ist. Schließlich betonte Herr Rohrer die Notwendigkeit eines Maskottchens als Identifikationsfaktor, erwähnte aber auch, dass der Erfolg einer Gartenschau nicht von einem Maskottchen abhänge.

Frau Zoller plädierte für einen Geißbock in Form eines Plüschtiers als Maskottchen und ging auf die Historie und besondere Bedeutung von Ziegen in Bad Herrenalb und der Region unter Bezug auf die gestellten Anforderungen ein.

In der anschließenden Diskussion zweifelte Herr Theis den Ziegenbock als Identifikationsfaktor für Bad Herrenalb an. Er würde das Thema Ziegen lieber losgelöst von der Gartenschau sehen. Herrn Domke ist Plüsch zu trivial. Er stellte anerkennend fest, dass in der Sitzung sehr viele neue Ideen präsentiert wurden, die im „ruhigen Kreise“ nochmals diskutiert werden sollten.

Es wurde mit einer Gegenstimme beschlossen, über das Maskottchen nochmals zu beraten und danach einen Beschluss zu fassen.

TOP 2 beschäftigte sich mit dem Gästeführerkonzept und wurde von Herrn Hübner vorgestellt. Dabei geht es um eine Ausbildung über die VHS zum „zertifizierten Gästeführer“. Als Gästeführer wird man mit 45 Euro für eine 90-minütige Führung entlohnt. Für die Führung muss eine Gruppe 60 Euro bezahlen; 15 Euro verbleiben somit für die Stadt als Marge. Insgesamt sind 25 Gästeführer vorgesehen, die jeweils eine Führung pro Woche machen sollen, was im Endergebnis 425 Führungen entsprechen würde.

Der unter TOP 3 erneut verhandelte Zaunverlauf wurde von Herrn Rohrer präsentiert. Es gibt zwei Varianten:

1. Die ursprüngliche Variante, d.h. der Zaun verläuft vor dem Kurhaus da, wo heute die Poller sind.

2. Der Kurhausvorplatz wird vom Gartenschaugelände ausgespart.

Darüber, dass Nummer 2 die bevorzugte Variante ist, war man sich allgemein einig. Strittig war jedoch, ob der mitten in der Einzäunung gelegene Trinkpavillon, der sowohl nach innen zum Gartenschaugelände als auch nach außen zum öffentlichen Kurhausvorplatz hin geöffnet werden kann, während der Gartenschau weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben sollte oder in die Gartenschau integriert wird. Die vorgesehene Ausschmückung des Pavillons durch den Floristenverband ist laut Herrn Rohrer nur möglich, wenn der Pavillon Teil der Gartenschau wird.

Schließlich wurde Variante 2 für den Zaunverlauf einstimmig beschlossen. Die Zugänglichkeit des Pavillons soll in einer nachfolgenden Sitzung entschieden werden.

Ein sehr interessantes Vorhaben wurde mit der Kunstkampagne unter TOP 4  behandelt.

Frau Erat stellte zunächst die Kunst im Freien vor, für die die Gießerei Ernst Strassacker die Exklusivrechte erhalten soll. Sie bietet – ohne Kosten für das Gartenschaubudget – käufliche Kunstobjekte für die Dauer der Gartenschau an, die von mehreren Künstlern geschaffen sind und auf dem Gelände verteilt zu sehen sein werden.

Außerdem ist Kunst im Raum Rotensol im Erdgeschoss des Gartenschauhauses in Form von 7 bis 8 Wechselausstellungen von je ca. 2 Wochen Dauer geplant. Die Ausstellungen sollen nur für Karteninhaber zugänglich sein. Die Ausstellungen werden ausgeschrieben, so dass sich interessierte Künstler bewerben können.

Bei der Kunst im Freien stieß sich Herr Merkle an den Exklusivrechten für Firma Strassacker, er favorisiert mehrere Aussteller. Herr Bathelt sah das ähnlich und plädierte dafür, sich nicht auf Exklusivrechte für Strassacker zu beschränken. Herr Theis regte an, dem Unternehmen einen bestimmten Bereich, z.B. die Schweizer Wiese, einzuräumen und andere Bereiche anderen künstlerisch Tätigen zu überlassen. Herr Romoser hingegen hatte gegen die Exklusivität nichts einzuwenden.

Die Kunstkampagne wurde einstimmig beschlossen.

Unter Bekanntgaben gab es keine Mitteilungen.

Unter Sonstiges fragte Herr Romoser nach dem Holzlagerplatz. Laut Bürgermeister Mai liegt hierzu noch kein Ergebnis vor. Herr Theis fragte an, wann der Platz des Bürgergartens besichtigt werden könne, nachdem hier immer noch Bauarbeiten stattfänden.

Fazit
Die Frage nach dem Öffnen des Pavillons hat einen stark symbolischen Charakter, insofern ist es völlig richtig, ihm einen separaten Beschluss zu widmen. Öffnet man die Tür zum Gartenschaugelände hin, richtet man sich auf Tourismus aus. Öffnet man die Tür nach außen hin, wendet man sich mehr dem Bürger zu, allerdings zu dem Preis, dass der Pavillon dann wohl nicht mit Blumen ausgeschmückt wird. Warum eigentlich dann ohne Blumen?

Sitzungsvorlagen

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