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GARTENSCHAU-AUSSCHUSS

"Lange Rede - kurzer Sinn"

21.öffentliche Sitzung des Gartenschau-Ausschuss
am Donnerstag, den 14.4.2016

Trotz der überschaubaren Tagesordnung dauerte die 21. Sitzung mit knapp 2 Stunden doch recht lange. Anwesend waren die üblichen beiden Pressevertreter, ca. 15 Personen am Runden Tisch, darunter 2 reine Zuhörer, aber nur 4 Gemeinderäte, und eine Bürgerin (ich), die zahlenmäßig anscheinend auch schon zum Standard gehört. Dem öffentlichen Sitzungsteil folgte ein nicht öffentlicher Teil.

Nach einer sehr sympathischen, persönlichen Begrüßung durch Bürgermeister Mai führte Herr Hübner in TOP 1, die Vorstellung des Spielplatzentwurfes, ein, der anschließend von Herrn Fromm präsentiert wurde.

Der Entwurf basiert auf Zeichnungen von Schulkindern...

...aus denen die folgenden wesentlichen Elemente zusammengefasst wurden:

-       Burg
-       Felsen
-       Klettern
-       Rutschen
-       Schaukeln
-       Wasser
-       Drehen
-       Baumhaus
-       Seilbahn

Die Elemente Drehen und Seilbahn sind aus Sicherheitsgründen nur schwer realisierbar.

Auf dem Spielplatz spielen Bäume eine zentrale Rolle; das Baumhaus ist in einem Baum untergebracht, und es gibt eine Versteckfläche aus Hainbuche. Eventuell sind auch ein bis zwei Fitnessgeräte für Erwachsene möglich.

Die Kosten sind mit insgesamt ca. 429.000 Euro beziffert, davon 332.000 für den Spielplatz zzgl. evtl. ca. 97.600 Euro für einen zusätzlichen Wasserspielbereich.

In der anschließenden Diskussion betonte Herr Senk, dass es wichtig sei, das Blaue Band der Alb wenigstens mit einem kleinen Wasseraspekt auf dem Spielplatz zu berücksichtigen. Herr Domke bevorzugte eine Burg aus einer einfachen Bretterstruktur zur Anregung der Phantasien der Kinder. Er wies auch auf die Budgetkostenüberschreitung von 10 % hin und unterstützte ein Wasserspielelement. Herr Romoser fand den Vorschlag insgesamt sehr gelungen und fragte nach der Lebensdauer des Spielplatzes, die Herr Fromm mit mindestens 20 bei entsprechender Wartung angab. Auch er hält einen Wasserspielbereich für wichtig. Herrn Bathelt gefällt das Konzept wunderbar, die Fläche sei nicht immens groß und es sollten genügend Sitzgelegenheiten vorgesehen werden. Seiner Meinung nach sollte unter den örtlichen Unternehmen nach Sponsoren gesucht werden.

Frau Zenker informierte, dass der Spielplatz aus dem Budget für die Stadtkernsanierung finanziert werden soll. Der Sponsor für den Wasserspielplatz sollte binnen eines Monats gesucht werden.

Daraufhin zweifelte Herr Romoser die Mittelherkunft an, was dazu führte, dass das in der GSA-Sitzung vorgestellte Spielplatzkonzept zwar vorbereitend beschlossen wurde (mit 3 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung), der Gemeinderat aber den endgültigen Beschluss zum Spielplatz fassen wird.

TOP 2, der Zaunverlauf, wurde von Herrn Rohrer vorgestellt. Dazu stellte er zunächst die einzelnen Attraktionen auf der Schweizer Wiese, dann im Kurpark, auf dem Rathausvorplatz und schließlich im Klosterareal vor.

Der Zaun um die Schweizer Wiese beginnt an der Therme, verläuft am Gastronomiezelt vorbei entlang der Bahnhofstraße und der Ettlinger Straße, um am Ende an der Therme aufzuhören. An der Bahnhofstraße in der Nähe der Stadtwerke ist einer der beiden Haupteingänge mit Kasse geplant. Weitere Eingänge befinden sich beim Gastronomiezelt (Zufahrt), bei der Rüstfläche in der Nähe der Bühne (Zufahrt), auf Höhe der Therme als Ausgang zu den Parkplätzen und an der Ecke bei der Alten Post.

Um den Kurpark verläuft der Zaun jeweils an der Außengrenze, wobei die Strecken am Wehrkanal und am Mündungsbecken ausgespart bleiben.

Der zweite Haupteingang befindet sich an der Ecke zwischen Kurhaus und Kreisel. Außerdem gibt es eine Zufahrt bei Parkplatz P3, eine Zufahrt beim Kurhaus und einen Eingang bei Parkplatz P3, sozusagen als Gegenstück zum Eingang bei der Alten Post, damit Besucher leicht das Areal wechseln können.

Das Klosterareal wird bekanntlich nicht eingezäunt.

Der Zaun besteht aus Maschendraht an Holzpfählen und ist 1,80 hoch.

Die Kosten für die Ausstellung und Pflege der Gartenschauareale betragen 670.000 Euro, davon die Ausstellungsbeiträge 245.000 Euro. Die baulichen Elemente der Gartenschau (Zäune, Sichtschutz, Container, Pavillons, Leitsystem, Fahnen usw.) sind mit ca. 590.000 Euro veranschlagt.

Für Diskussion sorgte zum einen die Einzäunung vor dem Kurhaus, das frontseitig entweder nicht oder so eingezäunt werden sollte, dass der gesamte Vorplatz miterfasst wird und der Zaun nicht mittig über den Vorplatz verläuft. Änderungen wurden auch in Bezug auf die Eingänge gewünscht. Der Haupteingang in der Nähe des Kurhauses würde wie ein Nebeneingang wirken. Herr Domke vertrat gar die Auffassung, dass der Eingang am P3 und sein Pendant bei der Alten Post als Haupteingänge genutzt werden sollten, denn der Haupteingang an der Bahnhofstraße sei für Autofahrer unpraktisch. Herr Rohrer wies darauf hin, dass eine Änderung der Haupteingänge projektkritische Folgen hätte, da auch die Ausstellungsbeiträge umgestellt werden müssten.

Bürgermeister Mai wollte dann noch wissen, wie die Alb in das Konzept integriert sei. Landschaftsarchitekt Fromm antwortete, dass es kein Geld für die Integration der Alb als Blaues Band gebe.

Letztendlich wurde die Ausschreibung der Zäune beschlossen, wobei die genaue Einzäunung vor dem Kurhaus noch geklärt werden muss.

Zu TOP 3 Aktualisierte Themenübersicht GSA 2016/2017 war nichts Näheres zu erfahren.

Unter Bekanntgaben wurde das Ein-Jahr-vorher-Fest, das am Pfingstsamstag, den 14.05.2016, stattfindet, genannt.

Fazit

Die Errungenschaften der 21. Sitzung bestanden darin, dass die Herkunft der Geldmittel für den Spielplatz nicht einfach „durchgewunken“ wurde, und dass man sich mit der Einzäunung vor dem Kurhaus kritisch auseinandergesetzt hat.


Zäh und fruchtlos gestaltete sich hingegen die Diskussion um die Haupteingänge, ohne die die Sitzung zwar nicht unbedingt interessanter, aber wenigstens kurzweiliger gewesen wäre.

Sitzungsvorlagen

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