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Es ist wie immer: Ausschliesslich Lobhudelei! Jeder lobt jeden. Von Aufbruchsstimmung ist die Rede. Nur keiner weiss mit was wohin. Eine weithin gelungene Stadtkernsanierung  - wie überall - macht noch keinen Sommer. Eine völlig separat zu sehende Gartenschau - das war und ist die Hoffnung.

Das Gartenschau-Team macht sein Super-Ding. Wir empfehlen auch weiterhin den Gartenschau-Besuch. Am besten als Symbiose. Also vorher Blick in den Veranstaltungskalender. Angebote für jedermann. In dieser Kombination kann - wer will - auch wieder zufrieden gehen.

Nun gibt es aber Kritik – und natürlich nur...
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...von aussen. Aus der Region. Dort wo Herrenalb endlich positiv punkten wollte. Diese Kritik ist teilweise deftig und heftig. Grundtenor: Flächenmässig viel zu klein, viel zu wenig Blütenflor, zu teuer.

Hiess nicht die Losung: Wenn alle Gäste irgendwann mal wieder kommen?


Es rächt sich nun die verantwortungslos verbreitete Hochjubelei vom Grünprojekt zur Landesgartenschau(!) - statt deutlicher Hinweise auf eine Kleine Gartenschau. Grosses anzukündigen erfordert auch seine Erfüllung.

Natürlich ist es ein eklatanter Unterschied, ob man als Einwohner die Gartenschau mit ihren teilweise hervorragenden Veranstaltungen wahrnimmt oder ob man von Aalen oder sonstwo wegen einer Gartenschau (!) anreist, Eintritt und Parkgebühren zahlt – und dafür einen aufgehübschten Kurpark und noch was dazu erlebt: Dem Zufallsprinzip überlassene Reste des einst überzeugenden Blauen Bandes…

Mit dem "Blauen Band an der Alb" erhielt Herrenalb den Zuschlag des Landes, wurde in den Medien lange Zeit so beworben und startete damit sogar den Wettbewerb - mit entsprechenden Blaue-Band-Ergebnissen und Preissiegern. Das jetzige Ergebnis ist davon weit entfernt.

Ganz gleich welche hervorragende Idee, welcher beeindruckende Zukunftsvorschlag in Herrenalb schon auf dem Tisch lag: Durch die „Mangel“ sich überall einmischender Gemeinderäte gedreht, kommt eben überall nur „Bescheidenheit“ heraus.

Das „Blaue Band der Alb“ – schon die Wortschöpfung war überzeugender als der jetzt versprochene Blütentraum. Wie urteilte die damalige Preis-Jury mit den Badeparadiespleite-Gemeinderäten Christian Romoser und Michael Theis noch selbst über die 1.Preis-Vergabe: „Sie stellt als eine der wenigen die Vernetzung der Talräume schlüssig dar." Wir empfehlen die Offenheit der Schweizer Wiese!"

Und warum jetzt ganz anders? Wer kann erklären, warum aus dem “Blauen Band der Alb“ der jetzt vorhandene Rest-Torso wurde? Dieser mit grosser Akzeptanz angenomme Slogan verschwand. Gefühlt: Von heute auf morgen. Der Traum vom Badeparadies war längst ausgeträumt und folglich nicht mehr als Begründung vorhanden. Eine Mail-Umfrage des Herrenalbforums ergab, keiner weiss genau warum. Heute so, morgen so, je nachdem. Die Macht der Sinnlosigkeit.

In Herrenalb fehlt nicht nur Sinnhaftigkeit, sondern vor allen Dingen die ordnende Hand. Diese Stadt ist im wahrsten Sinne des Wortes dem freien Spiel der Kräfte ausgeliefert. Derjenige, der die Entwicklungen ordnen müsste und dafür ein nicht unüppiges B2-Salär erfährt, entwickelte zwar sich selbst, aber auch nur von dem Herrn, der im Rathaus am liebsten nie zu sprechen war, zum Grüss-Onkel.

Leere Worthülsen „…die Leute von Anfang an mitnehmen!“ „Die Gesamtstadt…alle vier Teile… werde man irgendwie mitnehmen!“  „Wir können uns die Therme eigentlich nicht mehr leisten!“ „Der Tourismus ist unser Verderb – aber wir können nichts anderes!“ Einzig sich bewahrheitende Aussage dieses Bürgermeisters war dessen Gartenschau-Eröffnungsankündigung zum eigenen Geburts-Tag. Die Macht des Unsinnigen.

Wenn man wenigstens Tourismus „könnte“! Wenn man die Therme endlich (sozialverträglich) schliessen würde, entständen nach und nach finanzielle Beweglichkeiten für Besseres.

Ein Blick auf die Sitzungsvorlage zur GR-Sitzung am 28.6.2017 beweist es. Heimlich still und leise mutiert die Schweizer Wiese zum Sammelbecken konzeptfreier Verirrungen und persönlichen Brötchen-Chancen von vergesslichen Baumeistern  (s.Kurhaus!). Alte Traub-Zeiten mit Rehteich- und Lacher-Carré-Monopoly lassen grüssen.

Weil die Therme Jahr für Jahr 1 Million Defizit erwirtschaftet - preist Mai und Anhang neuerdings so ganz nebenbei die Synergie eines Thermenhotels neben der Therme und natürlich eine Thermen-Erweiterung.

Wie einfältig ist das denn? Gäste, die nicht da sind, sollen in ein neues Thermenhotel einchecken und jeden Tag auch noch eine veraltete Therme aufsuchen, die man – natürlich – mit den erhofften Celenus-Millionen rechtzeitig auf PPP-Vordermann bringen will. So klimpert letztendlich das ganze Geld aller wohin? Dreimal darf man raten.

So wird Herrenalb gerade wieder zum Gespött. Wie ein roter Faden: An nichtvorhandene Millionen glauben, ein Grünprojekt allein nicht geschultert bekommen und erhaltene Steuer-Millionen in den Sand setzen.

Statt Visionen und Ideen im Gesamtheits-Konzept umzusetzen, wird herum kritisiert und herabgewürdigt. So wie mit dem ursprünglich geplanten und sogar mit 100.000-Euro-peisgekröntem "Blauen Band der Alb".

Eine grosse Linie? Dazu hat man, ausser sich selbst, zu wenig im Kopf. Chance Gartenschau???

Der Film des Jahres!