Nachgedacht...


BIS NACH STUTTGART

Bergwacht: Vielen Dank!

Der Film des Jahres!


Tourismus anderswo

NICHT IN HERRENALB

Der Wolf und...


SEINE NAHRUNG

Diesel-Nachrüstung


GEHT DOCH!

Lobby-Register


DAS AUS MIT DER SPD?

Wolfgang Herles


EHRLICHE ANSAGE

Der Vertrag


70 PROZENT SPD

Spinat und...

CHIASAMEN
DER NETZWERKER.

Wohin soll die Reise gehen?
 
Der einen ist die Idee und die Umsetzung unter dem Zeichen „Klassik im Kloster-Business" zu verdanken, der anderen, dem Gast das Gefühl zu geben, in einem ansprechenden Rahmen im Herrenalber Ziegelmuseum dem Vortrag "Tourismus-Netzwerk" lauschen zu können und willkommen zu sein: Sabine Zoller und Sigrid Fiebig. Vernetzt.
 
Der "Solist" des Abends der Netzwerker Klaus Hoffmann.
Sein grosser Schlussstrich gleich vorneweg: Eine Stadt sei so stark wie seine Bürger! Die Botschaft
hörte man wohl, die Stärke wird von manchen in Herrenalb noch gesucht.
 
Klaus Hoffmann ist Chef der Touristik Karlsruhe, Stlv. Aufsichtsratvorsitzender der Schwarzwald Tourismus GmbH, im Marketingausschuss der STG, Vorstandsmitglied bei Vis-á-Vis, Tourismusgemeinschaft Baden-Elsass-Pfalz und Mitglied im Tourismusausschuss der IHKen Nordschwarzwald und Karlsruhe.
 
Wohin geht die Reise?
Früher und heute?! War es früher ein einziger Sender (z.B. das Reisebüro), vermischen sich heute in Sachen Reiseziel Wahrnehmung und Wahrgebung ständig miteinander. Viele sind Sender und Empfänger gleichzeitig. Durch diese Überfülle an Signalen "tastet" sich der Touristiker an den Gast heran. Wo kommt dieser her, wo findet sich eine Verbindung, welche Informationen über welchen Sender sind gefragt.
 
Bestes Beispiel sind Zahlen. Karlsruhe steigerte seine Übernachtungszahlen von 400.000 im Jahre 1985 auf jetzt 1.1 Millionen. Ohne Marktforschung gehe gar nichts, so Klaus Hoffmann. Vision und Mission stände immer am Anfang.
 
Vision: „Wir kommunizieren die Stadt Karlsruhe und Region effektiv als attraktive, touristische Destination an relevante Zielgruppen im regionalen, nationalen und internationalen Markt“.
 
Mission: Wir vernetzen die relevanten Interessengruppen, um Karlsruhe und die Region als touristische Destination attraktiv zu machen und zielorientiert zu vermarkten.“
 
Ziel: „Schaffen, bündeln und vermarkten des positiven Images von Karlsruhe und der Region als Tourismus-Destination“.
 
Daraus entsteht ein Destinations-Management mit den Ressorts Marktforschung, Destinations-Entwicklung, Tourimus-Förderung und Tourist-Information. Weitere Marktfelder sind „Wahrnehmung als Städtereiseziel“, „Destination für Kunst, Kultur und Lebensart“, „Identifikationsträger“ und „Technologie und Wissenschaftsstandort“.

Klaus Hoffmann wusste auch die schwierigsten Begriffe so leicht zu äussern, dass jeder glaubte zu wissen was er nun unter Netzwerke ausbauen, Vermarktung steigern, Singles unnd Best-Ager zu verstehen habe. Nach seinem anschliessenden Hinweis, dass gerade letztere kaum zu fassen sind, da deren Erscheinungsformen sehr vielfältig seien, wurde man wieder unschlüssig. Doch gekonnt nahm er einen weiter mit auf die Reise.
 
Ja, Baden-Württemberg sei der grösste Reisemarkt für Karlsruhe, danach käme national Bayern, NRW, Rheinland-Pfalz, Berlin und Hessen. Manche würde sogar mit dem Fahrrad anreisen. International stände die Reihenfolge mit Frankreich, Schweiz, USA, UK, Niederlande, Österreich und Indien fest. Mit letzerem, der Provinz Maharashtra (so gross wie Deutschland, mit fast 120 Millionen Einwohnern) gäbe es besondere Gastverwandtschaften, die so weit führen würden, dass anlässlich eines „Staatsbesuchs“ von Winfried Kretschmann im nächsten Jahr auch Karlsruhe mit der ZKM im Gefolge wäre, um dort mit den hier so fantastisch erfolgreichen Schlosslichtspielen zu begeistern.
 
"Aktuelle Themen, Kooperationen und Chancen im Tourismus, Karlsruhe und die Zusammenarbeit mit dem Nördlichen Schwarzwald, einer  Region, die schon seit jeher Bewohner und Besucher aus Karlsruhe inspirierte..." Immer wieder fiel in seinem Vortrag das Wort „Schwarzwald“ als eine der 6 grössten Weltreise-Ziele vor den Karlsruher Toren. Karlsruhe und Schwarzwald, Karlsruhe und Herrenalb. Destination pur.