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Ähnlich wie in der Lichtentaler Allee in Baden-Baden an der Oos kann man in Herrenalb an der Alb entlang flanieren. Beginnend an der Kullenmühle, gleich links der wunderschöne Naturpark „Schweizer Wiese“, dahinter als Silhouette mitlaufend mehrere Bäderstil-Villen aus der Kaiser-Wilhelm-Epoche.

Die Alb plätschert je nach Jahreszeit, mal nur leise murmelnd, nach Schneeschmelze wie ein richtiger Gebirgsbach. Ein ständiger Willkommensgruss. Man kann´s auch umgekehrt laufen. Oder von mittendrin. Ein gepflegter, einschliesslich Strassenüberquerung barrierefreier Spazierweg, zum Schlendern und zum Schwätzchen, zum Begegnen und zum Verweilen. Wer um die Anziehungskraft der Lichtentaler Allee weiss, fühlt sich erinnert. Manch einem fallen hier die zeitfreien Gedichte von Geord Ladwina ein, die dieser seinem Baden-Baden und gleichwohl der Oos widmete. Herrenalb hatte einmal einen eigenen Dichter, Emil Dietz.

Doch wandern wir weiter...
Sind es dort die historischen Häuser der Neo-Renaissance von W.Vittali oder beeindruckende Villen von F.Weinbrenner, welche samt den herrlichen Brücken an den Glanz des vorvorigen Jahrhunderts erinnern aber auch Luxus vorzeigen - so ist in Herrenalb alles naturgemäss einige Nummern kleiner - aber deswegen nicht unbeeindruckend.

Ringsherum grüssen der Mayenberg und der Rennberg. Der Falkenstein mit seinen Wanderfalken und Kolkraben. Da oben reicht der Blick bis Frankreich. Kurz sichtbar der Schweizer Kopf, an dem sich der legendäre Westweg vorbei schlängelt. Unten die vielen ehrwürdigen, über 100 Jahre alte Stilvillen. Erbaut vom Stadtbaumeister Schnaitmann für Fabrikanten und Mäzene, die sich in das damalige Herrenalb verliebten. Markenzeichen: Türmchen und Schindeln.

Die Herrenalber Gegenwart, das wird bei solch einem Spaziergang an der Alb jedem klar, ist sogleich dessen Zukunft. Aussenstehenden fällt dieses Gesamt-Ensemble sofort ins Auge, dazu die Mittelgebirgsluft in diesem weiten Tal, beginnend mit dem Naturstadtgarten „Schweizer Wiese“. Kaum ein Ort, der so tal-weit gefangen nimmt. Im Sommer mögen manche sogar ihre nackten Füsse in die teilweise schon renaturierte Alb stecken, Bürger ihre Nachbarn begrüssen und im anschliessenden Kurpark genügend Bänke zum Plausch einladen.

So wird Zeit zur Zeit, die man hat. Man ist und fühlt sich wohl in Herrenalb. Der ehemalige Direktor der europaweit bekannten Evangelischen Akademie, Klaus Nagorni, beschrieb Zeit-Nehmen einmal so: „Ich habe keine Zeit! Wie oft hören und sagen wir diesen Satz! Manch einer greift deshalb zu einem der zahlreichen Ratgeber über Zeitmanagement, die aufzeigen, wie noch schneller und effizienter gearbeitet werden kann. Aber lässt uns ein noch besser durchorganisierter Alltag wirklich aufatmen?“

Zeit hat, wer in Herrenalb mit seinem Partner, seiner Frau, seiner Familie, seinem Freund oder Freundin dieses Schlendern an der Alb geniessen kann. Einen sonntäglichen Spaziergang am reinen Wasser, in reiner Luft. Gerne auch mit anschliessendem Mittagessen in einer bewirtschafteten Hütte oder ganz vornehm in einem guten Restaurant. (Zu schön, um wahr zu sein?)


Auflösung: Der Spaziergang an der Alb, durchgehend von der Kullenmühle bis zum Rathaus, war und ist immer noch die fulminante Idee vom leider verstorbenen Hans Ruland. Gründer der Ruland-Kliniken. Ein ähnlicher Visionär wie der AVG-Ingenieur Dieter Ludwig, dem Herrenalb die Strassenbahn zu verdanken hat. Der Alb-Flanier-Weg, weitgedacht, aber für Herrenalber Rathaus-Niveau drei Nummern zu gross. Mit der jetzt geplanten Celenus-Klinik direkt an Alb wird diese Ruland-Idee ein für allemal unmöglich.

Dort Zierbrücken, hier Wald-und-Wiesen-Holzstege. Fast schon in Stein gemeisseltes Herrenalber Jammersein: Nach den Sternen anderer schielen und im Fremdenzimmer die abgesessene Couch anbieten. Erfolg und Anspruch impliziert überall ein Mitwachsen. In Herrenalb entstand dafür die inzwischen allseits bekannte Überheblichkeit. Man will zwar überall mit- und hineinreden, scheut aber jedes persönliche Risiko.

Der Schrei nach „ausländischen“ Investoren und nach (Förder-)Gelder anderer ist zum Herrenalb-Image geworden. Kein Wunder, dass der Landkreis Karlsruhe eine solche Gemeinde lieber "von weitem" sieht.

Man "will" den Landkreiswechsel, scheut aber - obwohl gutsituiert - persönliche Kosten für ein notwendiges „Gemeinwohl“-Gutachten. Herrenalb eben.


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